Nigeria

Warum Nigeria?

Im Nordosten Nigerias reist die Terrorgruppe Boko Haram zerstörerisch umher und tötet und entführt jeden, den sie trifft. Rund 1 Million Menschen flohen nach Maiduguri, der größten Stadt der Region. In dieser Stadt leben sie in Zelten, in enormer Armut. Sie haben oft keine Nahrung und Trinkwasser, keine Arbeit und keine Unterkünfte. Seit 2016 ist ZOA in Nigeria, um diesen Menschen mit Nahrungsmitteln und sanitären Einrichtungen zu helfen.

Provinzen und Zielgruppen

  • Maiduguri: Nahrungsmittel und Sanitäranlagen für die Opfer von Boko Haram

 

  • Nothilfe
  • WASH
  • Food & Livelihood

Was wir in Nigeria tun

ZOAs Einsatzbeginn in Nigeria

Im April führte das DRT eine Desk-Studie über das von Boko Haram betroffene Gebiet Nigerias durch. Es folgten ein Beurteilungsbesuch im September und eine Empfehlung, ZOA in Nigeria zu registrieren und den Betrieb mit Mitteln aus der Notfallreserve aufzunehmen. Die Finanzierung für ein kleines Notfall-Sanitärprojekt wurde von der EO Metterdaad übernommen. Im November registrierte die DRT ZOA Nigeria und führte eine detaillierte Bedarfsanalyse für einen ECHO-Vorschlag zur Ernährungssicherheit / Barüberweisung durch. Der Vorschlag wurde von ECHO angenommen. Die Umsetzung begann im Februar 2017.

Hunderttausende Menschen in Maiduguri sind Opfer von Boko Haram, einer der gewalttätigsten und blutigsten Terrorgruppen unserer Zeit. ZOA hilft ihnen mit Nahrungsmitteln und Sanitäranlagen.

Ernährungssicherheit

Die mehr als 800.000 Opfer von Boko Haram leben in und um die Stadt Maiduguri in provisorischen Zelten in enormer Armut. Oft haben diese Menschen tagelang nichts zu essen und sauberes Trinkwasser ist keine Selbstverständlichkeit. ZOA arbeitet seit 2016 in Nigeria, um diese Vertriebenen mit Nahrung zu versorgen. Wir verteilen Lebensmittelgutscheine an die Schwächsten. Auf diese Weise können die Familien selbst entscheiden, welche Lebensmittel sie am meisten benötigen und gleichzeitig ein wenig Würde zurückgewinnen.

Sanitäranlagen

In vielen Lagern und Gebieten haben Vertriebene wenig oder gar keinen Zugang zu Toiletten. Dies führt zu einem Mangel an Privatsphäre, unhygienischen Bedingungen und unsicheren Situationen, in denen Frauen und Kinder besonders nachts auf die Toilette gehen müssen. Deshalb baut ZOA in der Stadt eine Reihe von Sanitäranlagen, damit die Menschen ihre Privatsphäre und Würde wiedererlangen und auch die Hygiene in den Lagern insgesamt verbessern können.