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Nigeria: a ZOA worker explaining hygiene rules

Wir sind da: In Nigeria

Millionen von Nigerianern flohen vor der schrecklichen Terrorgruppe Boko Haram und leben jetzt in enormer Armut. Sie haben oft keine Nahrung und Trinkwasser, keine Arbeit und keine Unterkunft. Seit 2016 arbeitet ZOA in Nigeria, um diesen Menschen mit Nahrungsmitteln und sanitären Einrichtungen zu helfen.

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Wir sind da für die Menschen in Nigeria

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der Bevölkerung sind unterernährt
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Menschen sind auf der Flucht vor Boko Haram

Gewalt von Boko Haram

Dringender Bedarf an Trinkwasser, Nahrungsmitteln und Unterkünften

Im Nordosten Nigerias gibt es etwa 2 Millionen Vertriebene. Sie sind auf der Flucht vor Boko Haram. Sie ist eine der gewalttätigsten terroristischen Gruppen der Welt und besonders berüchtigt für Angriffe auf Kirchen und Märkte sowie für die massenhafte Entführung von Schulkindern. Seit der Radikalisierung der Gruppe im Jahr 2009 sind Zehntausende von Zivilisten getötet worden.

Herausforderung für Städte

In einigen Städten hat sich die Bevölkerung aufgrund des Zustroms vieler Vertriebener sogar verdoppelt. Die Verfügbarkeit von Trinkwasser, Nahrungsmitteln und Unterkünften steht unter Druck, was häufig zu neuen Konflikten führt. Sobald einzelne Gebiete wieder sicher sind, werden wir den Menschen helfen, in ihre Dörfer zurückzukehren und sie wieder aufzubauen.

Wie hilft ZOA in Nigeria?

Hilfe für Vertriebene und aufnehmende Gemeinden

Wir helfen den vertriebenen Menschen im Nordosten Nigerias mit sauberem Trinkwasser, Nahrungsmitteln und sanitären Einrichtungen. Wir richten uns auch an die Einwohner der Städte, in die die Binnenvertriebenen geflohen sind. Sie teilen oft ihre eigenen knappen Ressourcen, aber es gibt eine Grenze. Daher sind sie Teil unserer Unterstützung, um neue Konflikte zu verhindern.

Ein Gutschein voller Würde

Die Vertriebenen, die in einer Stadt ankommen, haben in der Regel wenig oder gar kein Geld. Lebensmittel sind im Vergleich zum Land jedoch häufig am Markt erhältlich. Aus diesem Grund stellt ZOA den bedürftigsten Familien einen monatlichen Geldbetrag zur Verfügung. Die kontrollierte Bereitstellung von Geld gibt den Menschen Autonomie in einer Situation, in der sie bereits sehr abhängig von anderen sind. Außerdem wird dadurch die lokale Wirtschaft angekurbelt. Und sie ist - in dieser Situation - effizienter als der Transport und die Verteilung von Lebensmitteln.

Corona-Prävention

Neben dem Mangel an Einkommen für Lebensmittel sind Cholera und COVID-19 ein großes Problem in Nigeria. Es gibt eine offene Kanalisation, zu wenige Brunnen und eine hohe Bevölkerungsdichte. Diese Infektionskrankheiten können sich daher leicht ausbreiten. ZOA konzentriert sich auf den Bau von zusätzlichen Brunnen und Sanitäranlagen. Wir bieten auch eine intensive Hygieneaufklärung an. Seit 2020 haben wir zusätzliche Sitzungen zur Coronaprävention.

Fanne aus Nigeria schult eine Frau in Hygiene
Fanne aus Nigeria Portrait

Fanne (38), Mutter von 5 Kindern.

„Die Informationen über Hygiene haben mir viel Wissen über Krankheiten vermittelt: wie ich Infektionen für mich und meine Familie vermeiden kann.“

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Möchten Sie unsere Arbeit in Nigeria unterstützen?

Für uns bei ZOA kennt die Nächstenliebe keine Grenzen: Wir helfen Opfern von Naturkatastrophen und bewaffneten Konflikten auf der ganzen Welt. Das fängt bei der Soforthilfe an, aber wir bleiben auch dann noch, bis die Menschen wieder auf eigenen Beinen stehen.

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