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Myanmar: a woman getting water from a pump

Wir sind da: In Myanmar

Myanmar ist eines der ärmsten Länder Südostasiens. Das Land wird regelmäßig von Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Wirbelstürmen heimgesucht. In Myanmar konzentrieren wir uns vor allem auf die Wasserversorgung und Sanitäranlagen, Ernährungssicherheit und die Verbesserung der Einkommenssituation.

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Die Auswirkungen von Armut, politischen Unruhen und Wirtschaftskrisen

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Gesamtbevölkerung von Myanmar
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der Bevölkerung sind von Soforthilfe abhängig
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Kinder hungern jeden Tag

DER BEDARF IST HOCH

Konflikte und Naturkatastrophen

Myanmar ist häufig wegen des Militärputsches, der Proteste dagegen und der Unterdrückung in den Nachrichten. Was wir jedoch elten hören, ist, dass Myanmar zu einem der ärmsten Länder Südostasiens zählt. Die Bevölkerung in weiten Teilen des Landes lebt unter sehr armen Bedingungen. Es besteht ein großer Mangel an Lebensmitteln und sauberem Trinkwasser.

2003/2004 haben wir unsere Arbeit in Myanmar aufgenommen. Heute konzentrieren wir uns auf die Unterstützung der schwächsten Mitglieder der Gesellschaft, indem wir sie mit dem Lebensnotwendigen versorgen. Wir arbeiten mit konfliktbetroffenen Binnenflüchtlingen, Aufnahmegemeinschaften und Rückkehrern. Unser Arbeitsgebiet ist der Bundesstaat Rakhine (Sittwe und Kyauktaw Townships). Hier konzentrieren wir uns insbesondere auf die Wasserversorgung, die Abwasserentsorgung und die Ernährungssicherheit.

So half ZOA 2020 in Myanmar

Mit einem Team von 66 Mitarbeitenden haben wir 52.946 Menschen unterstützt.

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Menschen profitierten von unseren WASH-Aktivitäten
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konnten wir in Projekte investieren
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Menschen verbesserten ihre Ernährungssicherheit

Wie hilft ZOA in Myanmar?

Myanmar besaß bis 2010 eine grausame Diktatur. Ethnische Minderheiten wurden unterdrückt und Millionen von Menschen aus dem Land vertrieben. ZOA ist seit 1984 in Myanmar tätig, zunächst für Flüchtlinge aus dem benachbarten Thailand. Seit dem verheerenden Wirbelsturm in 2008 leisten wir verstärkt Nothilfe und Wiederaufbau sowohl in den von Naturkatastrophen betroffenen Regionen als auch in den Regionen, in denen rückkehrende Flüchtlinge versuchen, einen Neuanfang zu wagen.

Vom Regen zum Trinkwasser

Die Nöte, denen wir in Myanmar begegnen, sind herzzerreißend. Manche Menschen trinken aus Schlammtümpeln oder Bächen, weil sie keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Andere erkranken, weil es zum Beispiel keine Sanitäranlagen oder Seife gibt. Daher konzentrieren wir uns auf den Bau neuer Wasseranlagen und die Instandsetzung bestehender Wasserstellen. Manchmal sogar mit Systemen, die hoch gelegenen Dörfern zum ersten Mal Zugang zu fließendem Wasser verschaffen. In Dörfern, in denen dies praktisch nicht möglich ist, konzentrieren wir uns auf das Sammeln von Regenwasser und die Reinigung mit speziellen Wasserfiltern.

Wertschöpfungkette für Landwirte

Im Bereich der Ernährungssicherheit arbeiten wir sowohl an der Verbesserung der Ernten als auch an der Entwicklung der Wertschöpfungskette. Das bedeutet, dass wir den Landwirten helfen, ihre Ernten richtig zu verkaufen. Dies verschafft ihnen ein besseres Einkommen und ermöglicht es ihnen, zur lokalen Wirtschaft beizutragen. Wir bieten landwirtschaftliche Schulungen an und entlasten die Bauernfamilien: ZOA unterstützt 800 Familien einen Monat lang mit Bargeld, damit sie sich selbst versorgen können. Wir unterstützen auch Frauengruppen beim Anbau von Gemüse, damit sie sich das ganze Jahr über besser mit (eigenen) Lebensmitteln versorgen können.

Gesunde Ernährung für Kinder

ZOA berät auch Mütter über gesunde Ernährung für ihre Kinder. In Müttergruppen erklären wir unter anderem, dass das Stillen wichtige Nährstoffe für das Wachstum, aber auch Antikörper liefert. Auf diese Weise gewinnen die Babys an Kraft, sind seltener unterernährt und widerstandsfähiger gegen Krankheiten. Wir schaffen auch kinderfreundliche Spielplätze, auf denen Kinder sicher spielen können.

Myanmar: Junge schöpft Wasser an einer Wasserpumpe
Myanmar: Junge schöpft Wasser an einer Wasserpumpe

Saw Kwar Lay (10) aus Myanmar.

„Um Wasser zu holen, musste ich früher mindestens eineinhalb Stunden zu einem Brunnen außerhalb des Dorfes laufen.“

gemeinsam arbeiten

Geber und Partner

CDN/ZOA verfolgt einen dualen Ansatz, bei dem es Projekte selbst durchführt und Projekte über lokale Partnerorganisationen umsetzt. Die Zusammenarbeit mit Partnern ermöglicht es, an Orten zu arbeiten, die für INGOs unzugänglich sind, und trägt gleichzeitig zum Aufbau lokaler Kapazitäten bei.

Partnerschaften und Netzwerke

CDN/ZOA ist Mitglied des INGO-Forums und beteiligt sich aktiv an Koordinationstreffen und -mechanismen auf nationaler und bundesstaatlicher Ebene. CDN/ZOA hat eine Absichtserklärung mit dem Landwirtschaftsministerium abgeschlossen. Zu den jüngsten Konsortialpartnerschaften gehören Danish Refugee Council, Relief International, World Concern Myanmar und Cordaid. CDN/ZOA unterhält auch eine Reihe von Partnerschaften mit lokalen Organisationen wie Karuna Myanmar Social Services (KMSS), Karen Baptist Convention (KBC) und Building Better Societies (BBS).

Geber

CDN/ZOA wird von einer Reihe multilateraler, bilateraler und privater institutioneller Geber unterstützt. Zu den jüngsten bilateralen und multilateralen Gebern gehören EuropeAid (EU), die Regierung der Vereinigten Staaten (OFDA), UNICEF, der Myanmar Humanitarian Fund (MHF), das Welternährungsprogramm (WFP), der Livelihoods and Food Security Trust Fund (LIFT), die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) und die Royal in Myanmar. CDN/ZOA erhält auch Unterstützung von einer Reihe privater Geber und Stiftungen, wie den ZOA Business Ambassadors.

Möchten Sie unsere Arbeit in Myanmar unterstützen?

Für uns bei ZOA kennt die Nächstenliebe keine Grenzen: Wir helfen Opfern von Naturkatastrophen und bewaffneten Konflikten auf der ganzen Welt. Das fängt bei der Soforthilfe an, aber wir bleiben auch dann noch, bis die Menschen wieder auf eigenen Beinen stehen.