ZOAs Rolle zur Virusvorbeugung: Hygiene und Trinkwasser

Ein sicherer Zugang und sauberes Wasser ist eine grundlegende und lebensrettende Notwendigkeit für jeden Menschen auf der Erde. Nach wie vor sterben jährlich Millionen von Menschen, vor allem Kinder, oder sind durch eine Vielzahl von Krankheiten schwer krank. Dabei sind viele dieser Krankheiten leicht vermeidbar. Im Falle des aktuellen COVID-19-Ausbruchs gilt auch in Deutschland: Häufiges Hände waschen!

 

Denn wenn kein Impfstoff verfügbar ist, um das Virus aktiv zu bekämpfen, hilft nur eines: Vorbeugung. Die Regeln zu persönlichem Abstand (Social Distancing), Desinfektion bis hin zum Händewaschen sind in Deutschland längst bekannt. Unsere Gesellschaft profitiert von einem erstklassigen Gesundheitssystem und einem Sozialstaat bishin zu den nötigen Einrichtungen und Materalien wie Seife und fließendes, sauberes Wasser.

Doch in vielen Entwicklungsländern sieht das anders aus. Auf Sanitäranlagen, sauberes Trinkwasser oder Seife können insbesondere Flüchtlingslager nicht zurückgreifen. Zudem ist ein Social Distancing in solchen Situationen kaum denkbar. Denn viele Familien leben in Zelten, oft mit nur einem Wohnraum, den sie sich zu mehreren Personen teilen müssen. Sollten in Entwicklungsländern wie Afghanistan, dem Südsudan oder Jemen Ausgangssperren verhängt werden, werden ganze Dörfer und Familien von Wasser- und Lebensmittelversorgung abgeschnitten. Die Menschen würden schlichtweg verdursten und verhungern.

WASH

WASH ist der Name eines Sektors, in dem sich ZOA seit vielen Jahren einsetzt. Die Abkürzung steht für Wasser, Sanitär und Hygiene – die drei Bestandteile, aus denen die Projekte dieses Sektors zusammengesetzt sind. Wann immer es um WASH geht, setzt sich ZOA für einen besseren nachhaltigen Zugang zu sauberem Wasser und angemessenen sanitären Einrichtungen ein. ZOA kombiniert diese drei Bestandteile, um den größten möglichen Einfluss auf die öffentliche Gesundheit zu haben.

Zudem sollen mehr Menschen, die in fragilen Kontexten leben, insbesondere Frauen und Mädchen, angemessene Hygienepraktiken anwenden können. ZOA verfügt über umfangreiche Erfahrung in städtischen und ländlichen WASH-Projekten in Afrika und Asien.

Während der Corona-Pandemie ist es umso wichtiger, fließendes Wasser, Sanitäranlagen und Seife zur Verfügung zu stellen. ZOA liefert sauberes Trinkwasser an Flüchtlinge, wenn sich der begrenzte oder schlechte Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen weiter verschlechtert. Zusammen mit lokalen Organisationen und Unternehmen baut ZOA eine neue oder saniert die bestehende, aber beschädigte Wasserversorgung.

Ebenso müssen die Menschen vor Ort in den wichtigen Hygienepraktiken geschult werden. Denn wenn Menschen motiviert werden, gute Hygiene zu praktizieren – insbesondere das Händewaschen mit Seife – verbessert das ihre Gesundheit immens.

Zusammenarbeit für eine größere Wirkung

ZOA beteiligt sich an mehreren Netzwerken und arbeitet mit anderen NGO’s zusammen, um die Wirkung unserer Projekte zu erhöhen. Ebenfalls kooperiert ZOA mit dem UN WASH Cluster. Weitere Zusammenarbeit gibt es mit Regierungen und lokalen Partnern in den Projektländern.

 

Für uns bei ZOA kennt die Hilfe zur Selbsthilfe keine Grenzen. Auch in Zeiten der Pandemie durch das Corona-Virus lassen wir die Menschen nicht allein, die besonders gefährdet sind. Die Menschen sich selbst zu überlassen, ist für unsere ZOA-Teams keine Option. Auch wenn das bedeutet, dass sie sich selbst mitten in die herausfordernde Situation begeben müssen. 

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