ZOA: Der Live-Blog zu Corona

Wir sind hier.

Die Corona-Pandemie hält die Welt in Atem. Viele Länder sind betroffen, viele Menschen fürchten um ihre Gesundheit und die ihrer Familien. Dennoch spüren wir einen Zusammenhalt wie nie zuvor: wir stecken gemeinsam in dieser Situation und gemeinsam werden wir sie auch durchstehen.

Doch die Pandemie macht auch vor den Ländern nicht Halt, in denen wir tätig sind. Die Menschen hier sind besonders anfällig und die Gesundheitssysteme nicht widerstandsfähig genug, um eine solche Pandemie aufzuhalten. Ein Ausbruch hätte bei den geschwächten Menschen fatale Folgen. Denn Soziale Distanz oder ausreichendes Händewaschen ist in vielen Flüchtlingslagern, die aus notdürftigen Zelten und oft nicht ausreichenden Hygieneeinrichtungen bestehen, einfach nicht möglich.

In unserem Live-Blog halten wir Dich darüber auf dem Laufenden, was in unseren Projekten und Einsatzländern geschieht und vor welchen Herausforderungen und Problemen die Teams vor Ort stehen.

Hilfst Du uns, auch diese Menschen zu schützen und eine weitere Ausbreitung aufzuhalten?

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++ Live-Blog ++

28. Mai 2020 17:20 – ZOA nimmt teil an der Aktion #1Mahlzeit

Am Pfingstmontag verzichten Zehntausende von Menschen auf ihr Frühstück und spenden das Geld an seiner Stelle. Auf diese Weise zeigen wir Mitgefühl für die Ärmsten der Armen, die infolge der Coronakrise hungern. Diese Aktion wird von 9 Hilfsorganisationen, darunter auch ZOA-Niederlande, organisiert.

20. Mai 2020 10:37 – Fragen, die Du vielleicht zur Coronakrise hast

Die Welt steht Kopf, und es herrscht große Unsicherheit durch und um die Coronakrise. Die Nachrichten der letzten Wochen waren voll von der Angst um einen Ausbruch auch in den ärmsten Ländern der Welt. In vielen unserer Projektländer gibt es keine Krankenhausbetten, Menschen leben zu dicht beieinander, um Distanz wahren zu können und auch Hygiene ist schwer zu finden. Viele von ihnen haben Fragen zu den Hintergründen des Virus. Deshalb wollen wir einige dieser Fragen in zwei Artikeln beantworten, um ein besseres Verständnis dafür zu vermitteln, was in unseren Projektländern vor sich geht und warum unsere Mitarbeiter handeln, wie sie handeln.

>>Lese mehr dazu in unseren

Fünf Fragen zu Corona

04. Mai 2020 14:40 – Jemen fürchtet Corona und schwere Überschwemmungen

Das Land, das seit Jahren unter dem Krieg leidet und um den Ausbruch des Coronavirus fürchtet, erlebte jetzt die schlimmsten Überschwemmungen seit 30 Jahren. Viele Menschen verloren die wenigen Habseligkeiten, die sie hatten, und der Zugang zu sauberem Wasser ist noch schwieriger geworden. Erfahre mehr über die Situation im Jemen in unserem separaten Live-Blog.

Corona im Jemen

28. April 2020 16:40 – Die Verteilung von Geld und Gutscheinen ist eine der wirksamsten Methoden, um den Opfern der Corona-Krise zu helfen

Letzte Woche veröffentlichte die niederländische Nachrichtenwebsite De Correspondent einen Artikel darüber, wie unglaublich nützlich es ist, Geld an die schwächsten Menschen zu verteilen. Auch ZOA hilft Opfern von Katastrophen und Kriegen, indem wir Geld und Gutscheine direkt an die Bedürftigen verteilen. Doch geben die Menschen es auch gut aus? Ist dies wirklich die beste Maßnahme? ZOA sieht, dass diese innovative Form der Hilfe große Vorteile hat, insbesondere in Krisenzeiten, wie der aktuellen Corona Pandemie.

Lese mehr zu unserem

Vorgehen mit Geldspenden

 

25. April 2020 um 11:15 Uhr – Niederländischer Botschafter im Irak “stolz” auf die Arbeit von ZOA

Eric Strating, niederländischer Botschafter im Irak, ist stolz auf die Arbeit, die ZOA leistet, um die Ausbreitung des Coronavirus in den Flüchtlingslagern zu verhindern. Dies drückte er in einem Tweet aus: “Stolz auf die niederländische Hilfsorganisation ZOA, die den Schwächsten im Irak hilft, auch in der Covid-19-Zeit. Das ZOA-Team setzt Aktivitäten in Flüchtlingslagern wie Bardarash fort, wo es Hygienepakete verteilt, darunter ein Faltblatt mit Corona-Vorsichtsmaßnahmen”. Der Original-Tweet ist auf Englisch und enthält auch ein Video der Verteilung (Niederländisch).

>> Video ansehen>>Screenshot video ditributie Irak

 

 

 

24. April 2020 um 12:26 Uhr – Jemen: Ein Mangel an allem und die Bedrohung durch Corona

Die Lage im Jemen ist angespannt. In dem Land, das sich seit 5 Jahren im Krieg befindet, mangelt es an allem. Es gibt nicht genügend Nahrungsmittel, keine Krankenhäuser oder Personal und kein sauberes Wasser. Darüber hinaus hat die Welternährungsorganisation verkündet, dass von nun an die Verteilung von Nahrungsmitteln gekürzt wird. Das macht die ganze Situation im Land noch schwieriger und bringt viele Familien in schwierige Situationen. Landesdirektorin Katia Leber erzählt ihre Geschichte über die aktuelle Situation, über die Angst und die Komplexität der Situation.

Lesen das gesamte Interview mit Katia Leber von ZOA Jemen
Corona im Jemen

23. April 2020 12:33 – Kolumbien: Corona-gerechte Nahrungsmittelhilfe für 818 Familien

Im Flüchtlingslager Uribia, im Norden Kolumbiens, änderte das ZOA-Team sein Hilfsprogramm wegen der drohenden akuten Nahrungsmittelkrise. Aufgrund der Abriegelung musste die Zentralküche des Lagers geschlossen werden. Jetzt müssen die Flüchtlinge aus Venezuela ohne die dafür notwendigen Mittel überleben. Daher gab ZOA den Familien eine Art Pass, welcher in den Supermärkten des Dorfes verwendet werden kann. Dieser Pass ist coronafest: es ist nur ein Kontaktmoment erforderlich, um diesen Pass auszustellen. Danach kann ZOA die Pässe per Fernzugriff aktualisieren. Familien erhalten für einen begrenzten Zeitraum einen festen Betrag pro Monat auf ihren Pässen. In den letzten Monaten hatte ZOA bereits 736 Familien mit einem solchen Pass geholfen. Aufgrund der Notsituation beschloss das Team jetzt, 82 zusätzlichen Familien zu helfen. Um dies bezahlen zu können, wurde das Programm von fünf auf drei Monate verkürzt. Um dies über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten zu können (was wahrscheinlich notwendig sein wird), ist noch viel zusätzliches Geld erforderlich.

Kolumbien_Corona

Registrierung und Verteilung des digitalen Passes. Mit ihm können Flüchtlinge in Kolumbien Lebensmittel in lokalen Supermärkten kaufen.

 

22. April 2020 15:09 – Irak: Gewalt und Missbrauch durch Abriegelung

Die Landesdirektorin für den Irak, Esther Grisnich, seufzt auf Twitter: “Es berührt mich jedes Mal zutiefst, wenn ich höre, welche Folgen die Corona-Sperre für Frauen und Kinder hat, die derzeit im Irak so sehr von Gewalt und Missbrauch betroffen sind. (…) Sie brauchen mehr psychosoziale Unterstützung!”

 

22. April 2020 um 12:48 Uhr – Sri Lanka: ‘Gefährliches Leben ohne Nahrungsmittel’.

“Wir sind uns sehr wohl bewusst, dass wir wirklich Nothilfe leisten müssen”, sagt Landesdirektor Antony Caleesious. “Wir werden eine Krisensituation bewältigen müssen, in der die Menschen zusätzlich nicht genug zu essen haben und deshalb in doppelter Lebensgefahr sind”.

 

Lese das gesamte Interview mit dem Landesdirektor von ZOA Sri Lanka:
Corona in Sri Lanka

 

21. April 2020 15:55 – 481.000€ Soforthilfe vom Ministerium für Entwicklungszusammenarbeit

ZOA erhält vom Ministerium für Entwicklungszusammenarbeit 481.000 Euro als Soforthilfe, um die Auswirkungen der Heuschreckenplage in Äthiopien zu lindern. In diesem Betrag ist die Coronakrise bereits berücksichtig, da sie die Bereitstellung der Hilfe viel komplexer macht. Zwei Gebiete sind besonders stark betroffen. Dort lebende Familien erhalten insbesonder Nothilfe gegen die akute Nahrungsmittelknappheit. Zudem helfen wir der örtlichen Gemeinde und der Regierung, die Heuschrecken so gut wie möglich zu bekämpfen. Darüber hinaus arbeiten wir an einem langfristigen Wiederaufbau. Mit speziellem Saatgut für Feldfrüchte und Gras können die Menschen so schnell wie möglich wieder Nahrung produzieren und Gras für ihr Vieh züchten.

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Heuschreckenplage in Äthiopien

20. April 2020 17:43 – Liberia: Schulmahlzeiten werden nach Hause geliefert

Da viele Kinder in Liberia nicht genügend zu essen haben, bietet das ZOA-Team vor Ort Mahlzeiten in den Schulen an. Doch jetzt, wo Schulen wegen der Abriegelung geschlossen sind, ist dieses Programm in Gefahr. Deshalb liefern wir jetzt die Mahlzeiten direkt in die Häuser der Menschen. Dazu verdoppeln wir die Portionen, so dass sie mit anderen Familienmitgliedern geteilt werden können. Liberia ist bereits von großer Armut betroffen, doch durch Corona droht nun eine viel größere Nahrungsmittelkrise. ZOA arbeitet mit verschiedenen Beteiligten zusammen, um Lösungen zu finden, um die lokale Wirtschaft und den Agrarsektor so weit wie möglich zu stimulieren.

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ZOA in Liberia

Liberia_Hausmahlzeiten

 

15. April 2020 um 11:03 Uhr – Corona und Heuschrecken: ein gefährlicher Cocktail

Äthiopien wurde zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit von einer Heuschreckenplage heimgesucht. Diesmal traf es das Land dabei noch schlimmer als beim letzten Mal. Ganze Felder wurden leer gefressen und für Rinder ist kaum noch Gras übrig geblieben. Für viele Menschen stellen diese Feldfrüchte und das Vieh eine der wichtigstenEinkommensquelle dar. Wenn sie all dies verlieren, sind die Folgen unabsehbar. Zudem sind die Heuschrecken nicht die einzige Krise, von der das Land betroffen ist. Gleichzeitig bedroht auch Corona die Sicherheit der Bevölkerung. Dadurch wird die heikle Situation im Land noch unsicherer. Dies macht die Lage der Menschen noch prekärer und behindert die rasche Hilfeleistung…

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ZOA in Äthiopien

 

11. April 2020 15:13 – Nothilfe gegen die Ausbreitung des Coronavirus bereits angelaufen

Die Welt steht auf dem Kopf. Grenzen werden geschlossen, die Bewegungsfreiheit der Menschen ist eingeschränkt, Krankenhäuser sind überfüllt und in vielen Ländern herrscht Unsicherheit. Unsicherheit über einen weiteren Anstieg der Patientenzahlen und Unwissenheit darüber, was im Falle eines starken Anstiegs zu tun ist. Gerade in diesen schwierigen, unsicheren Zeiten will ZOA präsent sein und helfen. Daher ist unsere Nothilfe gegen Corona bereits angelaufen. In den am stärksten gefährdeten Ländern der Welt leisten wir bereits Nothilfe zur Bekämpfung des Coronavirus. Einiges hast Du in unserem Live-Blog bereits erfahren.

Doch was genau machen wir eigentlich?
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6. April 2020 um 16:48 Uhr – Neue Online-Rekordsammlung in den Niederlanden: 220.742 €

Durch die Corona-Krise gezwungen, wechselte das Team von ZOA-Niederlande schnell von der Tür-zu-Tür-Spende zu einer vollständigen Online-Sammlung. Mit Erfolg: Noch nie zuvor hat eine Hilfsorganisation unserer Nachbarn so viel Geld mit Online-Spenden gesammelt. Auch Kentaa, das Unternehmen, das unsere Online-Spenden ermöglicht, hat so etwas noch nie gesehen. Direktor Marc Schoutens hielt fest: “Wir sind beeindruckt von der Geschwindigkeit und Kreativität, mit denen sich ZOA in diesen Krisenzeiten umgestellt hat. Es ist eine sehr inspirierende Art, umzudenken, um dem plötzlichen Ausfall der Tür-zu-Tür-Spende eine positive Wendung zu geben”. Obwohl die Ausbeute noch deutlich geringer ist, als die der Tür-zu-Tür-Spende, ist der Leiter der Spendensammlung René Vlug positiv überrascht. “Wir sind schon sehr froh, dass wir einen Teil dieses Verlustes auffangen konnten. Glücklicherweise erhalten wir zusätzliche Unterstützung von unseren beteiligten Unterstützern. Momentan kommen beträchtliche spontane Spenden herein, um uns zu ermutigen”.

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Rekord in Online-Spenden

 

6. April 2020 – 10:13 – Südsudan: “Betet, dass es hier nicht zu schlimm wird!

Auch ohne Corona ist der Südsudan bereits eine echte Hölle für die Bevölkerung. Kämpfe, Korruption, Nahrungsmittelknappheit… Nicht umsonst sind bereits Millionen von Südsudanesen aus dem Land geflohen. Doch ZOA-Landesdirektor Joop Teeuwen ist geblieben: “Ich denke, dass wir mit Einschränkungen unsere Arbeit fortsetzen können, weil die Regierung hier erkennt, dass sie die NGO-Community dringend braucht. Unsere Zielgruppe braucht unsere Unterstützung, vor allem, wenn hier wirklich eine Corona-Pandemie ausbreiten wird. Bete, dass es uns nicht allzu schlimm trifft, denn die Gesundheitsversorgung ist sehr minimal – und eigentlich zum größten Teil in den Händen von NGOs. Wenn meine Kollegen (oder ich) krank werden, hört natürlich alles auf, zumindest für ein paar Wochen – je nachdem, wie schwer jemand erkrankt. Also: Bete und vergiss nicht die Situation in Ländern wie dem Südsudan. Auch in Deutschland sind die Probleme groß, aber nicht vergleichbar mit hier”.

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Corona Live-Blog Südsudan

4. April 2020 17:16 – “ZOA-Nigeria ist erfahren in der Kontrolle von Infektionskrankheiten”

“Da ZOA bereits seit mehreren Jahren viele Wasser- und Sanitärprojekte durchführt und ein gutes Verhältnis zur lokalen Bevölkerung hat, können wir schnell handeln”. Das berichtete uns Landesdirektor Andries de Blaeij aus Nigeria. “Darüber hinaus hat unser Team bereits viel Erfahrung mit ähnlichen Infektionskrankheiten in der Region gesammelt. In den letzten Jahren hat die Cholera während der Regenzeit erhebliche Auswirkungen in der Region gehabt. Unser ZOA-Team wird die während dieser Notfälle gewonnenen Erfahrungen und Kapazitäten nutzen, um COVID-19 so effektiv wie möglich zu bekämpfen.”

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Corona Live-Blog Nigeria

 

2. April 2020 um 12:48 Uhr – Zwischenstand Online-Spenden: 210.348 €

 

31. März 2020 15:38 – “Nur 5 Betten stehen für Coronapatienten in ganz Burundi bereit”

Heute wurden die ersten beiden “offiziellen” Coronapatienten in Burundi diagnostiziert, doch die Notfallmaßnahmen halten das Land schon seit einiger Zeit in ihrer Gewalt. Der ZOA-Landesdirektor beispielsweise kann seit Wochen nicht mehr ausreisen, während seine Frau in den Niederlanden lebt. “Die Spannung ist spürbar, alle reden darüber. Überall werden Vorsichtsmaßnahmen getroffen, wie z.B. das obligatorische Händewaschen in Geschäften und Büros, kein Händeschütteln mehr und so weiter. Die Menschen haben Angst davor, was im Falle eines Ausbruchs auf das Land zukommt, denn die Gesundheitseinrichtungen sind traurigerweise schlecht. Sie haben nur 5 Intensiv-Betten bereit. Wahrscheinlich wird eine Abriegelung für Burundi nicht funktionieren, denn die meisten Menschen sind einfach zu arm, um sich das leisten zu können. Vielmehr sind sie täglich damit beschäftigt, nach Einkommen und Nahrung zu suchen”.

Erfahre mehr über die Entwicklungen im
Corona Live-Blog Burundi

 

30. März 2020 10:33 – ZOA unterzeichnet Petition an die Regierung für globale Solidarität

Vierzig niederländische Hilfsorganisationen fordern die Regierung in einer gemeinsamen Erklärung zu mehr internationaler Koordination und Solidarität bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie auf. “Jedes Land hat seinen eigenen Ansatz innerhalb seiner eigenen Grenzen. Obwohl das kurzfristig verständlich ist, macht der Virus nicht an der Grenze halt.” Die Hilfe für Länder mit schwacher Gesundheitsversorgung sei letztlich auch im niederländischen Interesse, heißt es in der Erklärung.

 

26. März 2020 16:45 – Van der Staaijs Antrag: “Vergesse die Nächsten in der Ferne nicht”

Unsere Nachbarn in den Niederlanden machen es vor: Hier wurde im Kabinett mit großer Mehrheit (127 Stimmen ) einen Antrag von Kees van der Staaij (SGP, Reformierte Politische Partei in den Niederlanden) an. Der Antrag machte aufmerksam auf die Folgen des Coronavirus in “(Entwicklungs-)Ländern, die über kein hochwertiges Gesundheitssystem und keine stabile Nahrungsmittelversorgung verfügen”. Da die Auswirkungen in vielen Ländern (in denen die ZOA auch arbeitet) “möglicherweise viel größer sein könnten”, bittet er die niederländische Regierung, dafür zu sorgen, “dass die bestehende Hilfe und Unterstützung für diese Länder beibehalten und. Wenn möglich soll sie sogar ausgeweitet werden, insbesondere im Hinblick auf die Gesundheitsversorgung und die Nahrungsmittelversorgung”.

 

25. März 2020 13:34 – Auch Syrien aufgrund Corona im Lockdown

Unser ZOA-Nahost-Spezialist, Jan Lamberink erzählt: “Syrien, ein Land, in welchem in den letzten neun Jahren ein bewaffneter Kampf zwischen Armeen tobte, muss nun einen unsichtbaren Feind bekämpfen: COVID-19. Als Entwicklungshelfer trifft mich das tief, ich wage nicht an mögliche Konsequenzen zu denken. (…) Man könnte sagen, dass, abgesehen von einer Reihe kleiner Eliten, die große Mehrheit Syriens als Risikogruppe für Corona zählt. Dabei sind die Gruppen, die vor der Schlacht um Idlib geflohen sind, besonders verwundbar. Denn sie leben unter miserablen Bedingungen, manchmal nicht einmal vor Kälte und Regen geschützt, und sind in einem schlechten gesundheitlichen Zustand. Vor allem Frauen und Kinder sind sehr gefährdet, ebenso wie Familien mit älteren oder behinderten Kindern. (…) Die große Mehrheit der Krankenhäuser und Kliniken wurde zerstört. Viele medizinische Mitarbeiter sind ins Ausland geflohen.

Eine Intensivstation in Deutschland ist Lichtjahre vom Zustand eines durchschnittlichen Krankenhauses in Syrien entfernt. (…) Daher ist unsere Hilfe für viele Menschen wirklich lebensnotwendig. Lebensmittel, aber auch Seife und Hygieneartikel werden im Moment dringend benötigt”.

Erfahre mehr über die Entwicklungen im
Corona Live-Blog Syrien

25. März 2020 9:00 – Zwischenstand Online-Spenden: 144.187 €

 

24. März 2020 20:30 – Edwin Visser (CEO ZOA Niederlande) auf Familie7 über Nothilfe und Corona

In einem Interview mit dem christlichen Fernsehsender Family7 sprach ZOA-Programmdirektor Edwin Visser darüber, dass Corona nicht nur die Organisation in den Niederlanden betrifft, sondern auch weltweite Auswirkungen hat. “Es ist ein riesiges Dilemma. Wir sind für Menschen in Not da, insbesondere unter den unsichersten Umständen. Aber wir müssen uns auch um die Sicherheit unserer eigenen Mitarbeiter kümmern. In einem solchen Ausmaß haben wir das noch nie erlebt”. In unserem Live-Blog wird er Dich auch weiterhin auf dem Laufenden halten.

Edwin Visser auf Familie (niederländisch)

 

24. März 2020 14:37 – Magische Grenze von 2500 Online-Spenden überschritten

 

23. März 2020 16:44 – Unicef bittet ZOA-Kolumbien um öffentliche Handwaschplätze

In Kolumbien hat sich ZOA schnell zu einer angesehenen Hilfsorganisation entwickelt, insbesondere im Bereich der Hygiene. So konnte ZOA beispielsweise in einem der Flüchtlingslager 500 Haushalte mit sauberem Wasser, Toiletten und hygienischen Handwaschanlagen versorgen. Die Handwaschplätze wurden zusammen mit Kindern eingerichtet und sollen den venezolanischen Flüchtlingen helfen, sich die Hände gemäß den Vorschriften zu waschen. Nun hat Unicef ZOA darum gebeten, über Handwaschplätze an öffentlichen Orten wie Gesundheitszentren nachzudenken. Weitere Hygieneanlagen können in der Vorbeugung einer Corona-Epidemie vor Ort entscheidend sein. Ein erster Prototyp wurde letzte Woche platziert.

Über die weitere Entwicklung werden wir Dich in unserem Live-Blog informieren.

23. März 2020 11:35 – Kreative Arbeitsgruppe Axel adaptiert Banner für digitale Sammlung

Die traditionelle Spendensammelaktion von Tür zu Tür kann dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Daher legt das Team von ZOA-Niederlande verstärkt auf Online-Spenden. Um auch hier die Aufmerksamkeit auf die bestehende Notlage und eine nötige Soforthilfe zu legen, hat die kreative Arbeitsgruppe (genannt Axel) kurzerhand einen Banner designed.

Besonders in Zeiten wie diesen ist es wichtig, zusammenzuhalten und denen Hilfe zu bringen, die sie dringend benötigen. Trotz der unsicheren Situation in vielen Ländern möchte ZOA besonders die Menschen nicht alleine lassen, die nicht ausreichend gegen das Virus gewappnet sind. Hilfst auch Du uns, für nötige Hygieneeinrichtungen und Sanitäranlagen zu sorgen?

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Niederlande_Spendenbanner Corona

22. März 2020 5:20 – Flüchtlinge und Personal erhalten zusätzliche Hygieneschulung in Äthiopien

ZOA Äthiopien hat auf die akute Bedrohung von COVID-19 reagiert. Unsere Mitarbeiter sind geschult und fördern lebenswichtige Praktiken, um Übertragungen zu reduzieren. In unseren Büros in Gambella, Itang, Tigray, Moyale, Dollo Ado und Filtu ermutigen unsere Mitarbeiter von ZOA die Menschen, sich die Hände zu waschen, soziale Distanz zu wahren, Menschenmassen zu vermeiden und gefährdete Personen zu schützen. Flüchtlinge und Binnenvertriebene sind besonders gefährdet, da sie unter beengten Verhältnissen leben, keinen Zugang zu sauberem Wasser und Seife haben und nur begrenzt Zugang zu Gesundheitsdiensten haben. Landesdirektor Chris MacLullich erklärte: “Wir sind hier, um die Schwächsten in dieser Krise zu unterstützen.”

21. März 2020 um 9:15 Uhr – Esther Grisnich (Irak): “Trotz der Abriegelung müssen wir Zugang zu den Lagern erhalten”.

Im Irak berichtet ZOA-Landesdirektorin Esther Grisnich, dass das ZOA-Team das Land seit geraumer Zeit nicht mehr verlassen kann. Das Land ist wegen des Coronavirus streng abgeriegelt. “Unsere Arbeit muss natürlich weitergehen, aber wir sind stark eingeschränkt. Hilfsorganisationen haben eine Sonderstellung, aber nur für lebensrettende Hilfe. Das bedeutet, dass wir in den Flüchtlingslagern nicht für Hygienearbeiten wie Toiletten, Wasserleitungen, die Ausgabe von Hygieneartikeln und Hygieneschulungen zugelassen sind. Wir sind im Gespräch mit der Regierung, weil wir genau das im Moment für wesentlich halten. Wegen des langen kalten Winters ist die Widerstandsfähigkeit der Menschen bereits sehr gering. Es gibt bereits einige wenige Coronapatienten. Doch es ist nicht auszumalen, was passiert, wenn das virus in den Flüchtlingslagern ausbricht, in denen die Menschen in Zelten leben.

Wegen der Abriegelung sind die Grenzen zur Türkei und zum Iran geschlossen. Einerseits ist dies dringend notwendig, andererseits bedeutet es, dass aus diesen Ländern viel zu wenig Lebensmittel eintreffen. Dies ist auch die Jahreszeit, in der die Bauern mit Saatgut und Schulungen unterstützt werden müssen. Doch das passiert im Moment nicht – mit allen Konsequenzen für die Ernte. Es sind viele akute Sorgen, die uns bewegen, doch wir können immer noch sehr nützliche Dinge tun. Und als Team erwarten wir das auch von oben, was uns Zuversicht gibt”.
Weitere Entwicklungen im Irak werden wir in unserem Live-Blog zur Verfügung stellen.

20. März 2020 19:05 – Videobotschaft ZOA-Direktor Chris Lukkien: Wie Corona auch ZOA beeinflusst

ZOA-Direktor Chris Lukkien hat sich im Live-Blog zur aktuellen Lage durch Corona geäußert und welche Folgen das Virus auch für ZOA selbst hat. Welche Haltung die Organisation dabei einnimmt und was uns motiviert, auch in dieser schwierigen Zeit nicht aufzugeben und den Schwächsten zu helfen, erfahre im Video (Niederländisch, Untertitel vorhanden).

-> Hier geht es zum Video

19. März 2020 10:43 Bereits mehr als 1000 Online-Spenden erhalten

 

13. März 2020 16:03 – ZOA versäumt 8 Tonnen wegen der Sammelwoche für Coronamaßnahmen

ZOA hat beschlossen, die nationale Sammelwoche, die Ende März in der traditionellen Form in den Niederlanden stattfinden würde, wegen des Fortschreiten des Coronavirus nicht fortzusetzen. Die Mitarbeiter werden daher nicht mehr mit der Sammelbox an den Türen vorbeikommen. Dadurch drohen ZOA mehr als 8 Tonnen möglicher Hilfe für die Opfer von Kriegen und Katastrophen zu verlieren. Unser team wird deshalb zusätzliche Anstrengungen unternehmen, um die Möglichkeit zu schaffen, während der Sammelwoche digital zu spenden. Auf diese Weise will die Organisation verhindern, dass das Coronavirus in fragilen Ländern wie dem Südsudan und dem Jemen indirekt noch mehr Opfer fordert.

Auch Du kannst für die Eindämmung von Corona in unseren Projektländern direkt spenden. Über unser Online-Spendentool hast Du die Möglichkeit, die Corona-Nothilfe als Spendenbetreff auszuwählen. Damit kommt Dein Einsatz direkt den Projekten zugute, die sich für Hygienemaßnahmen, Sanitäreinrichtungen sowie Schulungen zur Vorbeugung und Eindämmung einer Ausbreitung des Coronavirus einsetzen.

 

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