Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen

Infolge des Konflikts zwischen der Regierung und islamischen Oppositionsgruppen wie Boko Haram im Nordosten Nigerias sind über 2 Millionen Menschen geflohen. Viele von ihnen suchen Sicherheit in der Provinzhauptstadt Maiduguri. Doch leider werden immer noch Dörfer angegriffen und jeden Monat kommen Menschen an, manchmal bereits zum zweiten Mal auf der Flucht vor der Gewalt.

Vertriebene leben in Hütten auf dem offenen Feld. Das Trinkwasser wird aus dem Brunnen der Urbevölkerung entnommen, aber da die Bevölkerung in diesem Gebiet um 40% zugenommen hat, herrscht ein gravierender Mangel an sauberem Trinkwasser. Auch Toiletten fehlen. Zudem haben Überbelegung und schlechte Hygienebedingungen bereits 2017 zu einem großen Cholera-Ausbruch geführt. Darüber hinaus ist das Wissen über Hygiene oft sehr begrenzt.

ZOA unterstützt diese Menschen, indem wir den Zugang zu sauberem Trinkwasser verbessern und den Menschen Zugang zu sanitären Einrichtungen ermöglichen. Zusätzlich bieten wir Hygieneaufklärung an, damit die Menschen sich der Bedeutung einer guten Hygiene bewusst werden. Damit versuchen wir zudem, die Ausbreitung von wasserübertragenen Krankheiten zu verhindern.

Und damit erreichen wir unsere Projektziele:

  • Wir bauen 21 Brunnen mit Handpumpen oder Solaranlagen
  • Wir installieren 36 Sanitärgebäude mit je 5 Toiletten
  • Und bieten 16.000 Menschen Hygieneaufklärung
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Partner und Netzwerke

Diese Arbeit von ZOA im Bereich Wasser, Sanitär und Hygiene wird von der OCHA, der Christlich-Reformierten Kirche (CGK) und anderen Gebern der ZOA-Unterstützer finanziert.

 

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