Landrechte für eine nachhaltige Landwirtschaft in Nord-Uganda

Laufendes Projekt

Während des Bürgerkriegs in Nord-Uganda mussten 95% der Bevölkerung des Bezirks Nwoya in der Region Acholi ihre Heimat verlassen. Inzwischen ist der Krieg vorbei und die Menschen sind in ihre Häuser zurückgekehrt. Allerdings stellen Armut und Landkonflikte in diesem Bereich nach wie vor große Probleme dar. Daher möchte ZOA eine nachhaltige Landwirtschaft starten.

Besonders der fehlenden Zugang zu und/oder der fehlende Besitz von natürlichen Ressourcen wie Land sorgt für wenig Einkommensmöglichkeiten. Doch ohne sie ist die Bevölkerung nicht in der Lage, auf eigenen Beinen zu stehen. Dazu verusachen die verwendeten landwirtschaftlichen Techniken langfristig Umweltverschmutzung und eine Verschlechterung des Bodens.

Landrechte als langfristige Lösung

Damit die Wirtschaft in diesem Bereich florieren kann, ist die Lösung von Landkonflikten und die Etablierung von Landrechten eine der wichtigsten Voraussetzungen. ZOA arbeitet in dieser Region seit einiger Zeit im Bereich der Landrechte. Darauf bauen wir in diesem Projekt auf. Gemeinsam mit der Kreisverwaltung arbeiten wir an der Grundbucheintragung, der Lösung von Landkonflikten und der formalen Verankerung von Landrechten. Im Mittelpunkt steht der Schutz der lokalen Rechte insbesondere von Frauen und Jugendlichen. Die Sicherstellung des Zugangs zu Land für die wirtschaftliche Produktivität kombinieren wir mit der Ausbildung in nachhaltigen Agrartechniken (“grüne Fähigkeiten”). Im Rahmen des Projekts wird besonders auf gefährdete Gruppen wie Menschen mit Behinderungen und Mütter im Teenageralter eingegangen.

Projektziel

Das ultimative Ziel ist, dass die Bewohner des Bezirks Nwoya, in dem dieses Projekt durchgeführt wird, eine sichere und verstärkte Position haben. Diese ist die Voraussetzung, um auf eine stabile Existenz und nachhaltige Landwirtschaft hinzuarbeiten. Auf diese Weise fördern sie den Wiederaufbau der Region Acholi und verhindern Umweltverschmutzung und Bodendegradation.

 

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Dieses Projekt wird finanziert von der Europäischen Union. Daher ist es nicht möglich, direkt zu diesem Projekt beizutragen. Trotzdem können Sie eine Spende für Uganda tätigen; wir verwenden sie dort, wo sie am dringendsten benötigt wird.

 

Lassen Sie die Vertriebene nicht allein. Mit Ihrer Hilfe können wir Flüchtlingen auf der ganzen Welt helfen, zum Beispiel mit Nahrung, sauberem Trinkwasser und Unterkünften.

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ZOA in Uganda