Nachhaltige Maniok-Produktion in Liberia

Laufendes Projekt

Liberia ist eines der ärmsten Länder der Welt. Viele Bauern auf dem liberianischen Land leben in Armut, weil sie auf die Maniok-Produktion angewiesen sind. Diese kann scheitern, oder deutlich kleiner ausfallen, als gewünscht, wenn nicht alle Faktoren stimmen. Zudem fehlt ihnen das Wissen, die Ernte effektiv zu verarbeiten.

ZOA kam 2003, am Ende des zweiten Bürgerkriegs, nach Liberia. Ziel war es, den Liberianern bei der Wiederherstellung ihrer Wirtschaft zu helfen. Wir haben mit der Verbesserung der Landwirtschaft begonnen. Nun tragen wir zur Förderung von Produktion und Handel bei. Viele liberianische Bauern sind es gewohnt, Maniok auf eine bestimmte Weise zu säen, zu pflanzen und zu ernten, aber oft ist das nicht die effektivste Form. ZOA schult Landwirte in der Verbesserung ihrer Saat- und Pflanztechniken in der Verarbeitung ihrer Ernten. Dadurch ist die Ernte um ein Vielfaches größer. Neben der Ausbildung von Landwirten helfen wir den Händlern auch beim Aufbau eines florierenden Unternehmens zur Maniokverarbeitung. Wir stellen Verbindungen zwischen den Landwirten und den Händlern her und sorgen dafür, dass sie voneinander profitieren können. Die Händler verarbeiten den Maniok zu vielseitigen Produkten, die in lokalen Supermärkten verkauft werden. Der Anstieg von Produktion und Handel kommt der gesamten Wirtschaft zugute.

Mit diesem Projekt unterstützt ZOA:

  • 6.600 Landwirte in 220 Dörfern, um ihre Maniok-Produktion zu steigern

Dieses Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen der Welthungerhilfe (WHH), Concern Worldwide, SPARK und ZOA. Es wird von der Europäischen Union finanziert. Daher ist es nicht möglich, direkt zu diesem Projekt beizutragen. Trotzdem können Sie eine Spende für Liberia tätigen. Wir werden Ihre Spende dann in diesem Land verwenden, wo sie am dringendsten benötigt wird.

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ZOA in Liberia