Nahrungsmittelhilfe für Menschen in Kriegsgebieten

Laufendes Projekt

Im vom Krieg geplagten Südsudan kommt die Bevölkerung nur schwierig an Nahrung. Daher schult ZOA Bauern in Kriegsgebieten, damit sie selbst genügend Lebensmittel produzieren können. Ziel ist es, sie zu befähigen, von der Nahrungsmittelhilfe unabhängig zu werden.

In Deutschland öffnen wir schlicht den Kühlschrank für etwas zu Essen, oder es gibt einen Supermarkt oder Restaurants an jeder Ecke. Doch ganz anders ist die Situation im Südsudan. Konflikte zwischen verschiedenen Stämmen und der Regierung haben das Leben vieler Menschen in diesem Land gestört und zerstört. Noch immer fliehen viele Menschen vor der Gewalt. Oft können sie nur durch die Nahrungsmittelhilfe von außen überleben. Denn der Krieg zerstörte viele landwirtschaftliche Flächen. Zusätzlich leidet das Land jedes Jahr unter Dürre. Im Jahr 2017 rief der Staat sogar eine Hungersnot aus.

Woran arbeitet ZOA?

ZOA schult die Landwirte in Jonglei und Pibor im Südsudan. Dabei ist es unser Ziel, sie wieder autark zu machen im Bereich der Lebensmittel und der Widerstandsfähigkeit gegen Konflikte und Naturkatastrophen. Denn so können sie genügend Lebensmittel produzieren, um der vorherrschenden Unterernährung entgegenzuwirken. Hierbei achten wir auch auf die Qualität der Lebensmittel, um sicherzustellen, dass genügend Vitamine, Mikronährstoffe und Proteine gewonnen werden. Die Widerstandsfähigkeit gegen zukünftige soziale, wirtschaftliche und klimabedingte Probleme ist enorm wichtig, um sicherzustellen, dass die jetzt erzielten Ergebnisse auch zukunftssicher sind. Auf diese Weise stärken die Landwirte ihre Position für die Zukunft. Das hilft ihnen, aber auch ihrer unmittelbaren Umgebung, die so mit genügend lokal angebauten Lebensmitteln versorgt wird.

Und damit erreichen wir diese Ziele:

  • 2.000 Landwirte werden von ZOA geschult
  • Landwirte arbeiten in Gemeinschaften von Erzeugern zusammen
  • Genug Nahrungsmittelhilfe für die Dörfer

Dieses Projekt wird unterstützt von: EuropeAid.

 

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ZOA im Südsudan