Was wir dank Euch während der Coronakrise tun konnten!

Wow, es ist beeindruckend, wie viel für den ZOA Corona Emergency Relief Fund gespendet wurde! Mehr als eine halbe Million Euro sind bereits zur Bekämpfung der Coronakrise eingegangen. Hast auch Du dafür gegeben? Dann danken wir Dir! Denn gemeinsam mit Dir können wir viele Leben retten. Fragst Du dich, was wir mit den Spende an den Corona-Fonds gemacht haben?

 

Insgesamt haben wir bereits mehr als 110.000 Menschen weltweit bei der Bekämpfung der Coronakrise geholfen. Siehe unten, was wir in den verschiedenen Ländern tun. Dies ist nur eine kleine Auswahl dessen, was wir tun können!

  • Irak - Hygienepakete

Glücklicherweise können im Irak viele unserer regulären Projekte weitergeführt werden, natürlich mit Anpassungen, damit dies sicher geschehen kann. Darüber hinaus tun wir viel gegen die Verbreitung des Virus. So verteilen wir beispielsweise Hygienepakete in Flüchtlingslagern und Lebensmittelpakete an Menschen, die aufgrund der Abriegelung durch die Coronakrise kein Einkommen haben. Zudem hat unser Team hat eine Reihe von schutzbedürftigen Menschen besucht, um zu sehen, was sie darüber hinaus noch benötigen.

 

  • Uganda - Fernunterricht

Während die Schulen in Deutschland langsam wieder öffnen, werden sie in Ländern wie Uganda wahrscheinlich noch eine Zeit lang geschlossen bleiben. Und das, obwohl die Bildung in diesem Land so wichtig ist. Aus diesem Grund verteilte ZOA bereits zu Beginn der Corona-Krise Lernpakete und Radios an Kinder, mit denen sie ganze Unterrichtsstunden hören konnten. Nun, da es den Anschein hat, dass die Schulen noch länger geschlossen bleiben werden, haben wir begonnen, in kleinen Gruppen zu unterrichten.

Lese mehr über den Unterricht trotz Corona hier!

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Essensverteilung in Kolumbien
  • Kolumbien - Geld für gefährdete Familien

In Kolumbien haben fast 90% unserer Zielgruppe keine feste Arbeitsstelle. Sie sind von ihrer Arbeit pro Tag abhängig. Daher haben sie während dem Lockdown kein Einkommen. Glücklicherweise hatte ZOA bereits vor Beginn der Coronakrise vielen Menschen einen Lebensmittelpass gegeben, mit dem sie ihre Einkäufe erledigen können. Dieser kann aus der Ferne aufgeladen werden, so dass es eine sehr sichere Art zu helfen ist. Damit helfen wir all jenen Menschen, die jetzt kein Einkommen und damit keine Nahrungsmittel haben.

  • Syrien - Hygiene und Wasser

Offiziell sind in Syrien nur wenige Fälle von Corona bekannt, aber in Wirklichkeit liegt das nur an den wenigen Tests, die das Land durchführend konnte. Die Dunkelziffer könnte weitaus höher liegen. Wir sind sehr besorgt über die Situation in Syrien, denn viele Krankenhäuser wurden während des Krieges zerstört. Auch hier haben viele Menschen ihr tägliches Einkommen verloren.

Bisher halfen wir mehr als 22.000 Menschen in Syrien mit Hygienepaketen und zusätzlichen Informationen über das Coronavirus und wie man seine Ausbreitung verhindern kann. Außerdem stellten wir 400 Menschen Abfalltonnen zur Verfügung, um zusätzliche Hygiene zu fördern, und dafür zu sorgen, dass der Abfall nun auch regelmäßig eingesammelt wird. Schließlich helfen wir etwa 300 zusätzlichen Familien mit sauberem Trinkwasser.

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  • Afghanistan - Sicherheit für Frauen

Leider breitet sich das Coronavirus auch in Afghanistan sehr schnell aus. Im Land gibt es viele Missverständnisse über das Virus und seine Verbreitung. Wir helfen den Frauen, die normalerweise an unseren Frauengruppen teilnehmen, mit zusätzlicher Hygieneausrüstung und Erklärungen darüber, wie die Frauen sich und ihre Familien schützen können.

Lese mehr über unsere Frauenprojekte in Afghanistan hier!

  • Liberia - Lunch-Box Lieferungen an Schulkinder

Auch in Liberia helfen wir, das Bewusstsein für das Coronavirus zu schärfen, zum Beispiel durch informative Radiospots mit Informationen darüber, wie die Verbreitung des Virus verhindert werden kann. Normalerweise unterstützen wir Schulen in Liberia dabei, Mittagessen an Kinder auszugeben. Auf diese Weise ermutigen wir die Kinder, zur Schule zu kommen, denn in vielen Familien gibt es nur sehr wenig zu essen. Mit der Schließung der Schulen fiel jedoch auch diese Mahlzeit weg. Da wir verhindern wollen, das die Kindern hungern, bringen wir die Mahlzeiten jetzt zu ihnen nach Hause.

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Dies ist nur ein kleiner Teil dessen, was wir gegen das Coronavirus tun. Zusätzlich zu unserer Corona-Hilfe gehen unsere normalen Projekte in allen Ländern so weit wie möglich weiter. Natürlich achten wir auf die Sicherheit aller Beteiligten, z.B. mit Mundkappen, Abstand und durch Zusammenkommen mit höchstens fünf Personen. Ohne Dich wären wir nicht in der Lage, diese Hilfe zu leisten, vielen Dank für Deine Spende!

 

Natürlich werden wir weiterhin gegen die Verbreitung des Coronavirus kämpfen. Willst auch Du noch etwas zu dieser wichtigen Arbeit betragen? Du kannst uns über das unten stehende Formular unterstützen – einfach, schnell und sicher!

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