Großer Mangel an Wasser und Nahrung auf Sulawesi

Katastrophenbericht in Indonesien

Im Katastrophengebiet auf Sulawesi herrscht nach dem Erdbeben und Tsunami immer noch großes Chaos. Mona Saroinsong (siehe links im Bild) – Soforthilfekoordinatorin für Indonesien bei World Renew – ist für ZOA vor Ort. Nachdem sie sich umgeschaut hat, konnte sie die wachsenden Bedürfnisse beobachten. “Es besteht ein besonderer Bedarf an Wasser und Nahrung.”

Wenn Sie die Nachrichten über Sulawesi in den letzten Tagen verfolgt haben, werden Sie vielleicht Berichte verzweifelter Inselbewohner über Plünderungen gehört haben. Tage nach dem großen Tsunami sind die meisten Menschen noch immer ohne Hilfe und Nahrung. In der Stadt breitet sich Panik aus. Die Nothilfe auf Sulawesi läuft nur schleppend an. Mona, unsere indonesische Kontaktperson, koordiniert unsere Hilfsleistungen auf Lombok. Es ist ihr nun gelungen, Sulawesi zu erreichen.

“Bis gestern wurden 212 Nachbeben gemessen. Das Chaos ist riesig!”

Laut Mona ist die Situation auf Sulawesi tatsächlich noch immer nicht stabil. “Bis gestern wurden 212 Erdbeben gemessen. Offiziell wurde die Zahl der Todesfälle inzwischen auf 1234 beziffert, aber diese Zahl kann noch rasch weiter steigen. Offiziellen Berichten zufolge wurden 65.733 Häuser, 99 Kirchen und Moscheen und 143 Schulen zerstört. Es gibt einen immensen Bedarf an Wasser und Nahrungsmitteln. Zudem fehlt es auch an Benzin, medizinischer Versorgung, Zelten, Strom sowie Kleidung und Babynahrung.

In den nächsten Tagen wird Mona die erste Verteilung von Hilfsgütern im Katastrophengebiet koordinieren. Wir werden Sie so weit wie möglich auf dem Laufenden halten.

ZOA arbeitet mit dem Christlichen Nothilfecluster für die Opfer auf Sulawesi zusammen. Wir bieten Lebensmittel, sauberes Trinkwasser, Unterkünfte und medizinische Hilfe an. Helfen auch Sie mit einer Spende:

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