Tag der Vereinten Nationen in Bonn

Heute vor 74 Jahren trat sie in Kraft: die UN-Charta. Darum begeht Bonn heute den Tag der Vereinten Nationen und feiert den bedeutenden Meilenstein in der Geschichte der Menschheit. Auch ZOA ist dankbar, Teil dieser Arbeit zu sein und Menschen auf der ganzen Welt mit Nothilfe und Wiederaufbau unterstützen zu können.

“Der Tag der Vereinten Nationen hebt die fortwährenden Ideale der UN-Charta hervor, die heute vor 74 Jahren verabschiedet wurde.” So António Guterres, Generalsekretär in einer Ansprache zum Feiertag.
(Quelle: UNRIC.org)

Insbesondere vor dem Hintergrund des globalen Wandels und vielfältiger Konflikte ist die Charta das Bindeglied der Nationen, um gemeinsam an den Problemen der Menschen zu arbeiten. Neben langfristigen Zielen wie einer fairen Globalisierung, starkem Klimaschutz, dem Schutz der Menschenrechte sowie Geschlechtergleichheit, setzte Guterres auch Friedenserhaltung und Nothilfe auf die Agenda. Zudem betonte er, dass die Gestaltung der Zukunft eine gemeinsame Aufgabe sei, an der sich alle Nationen beteiligen sollten.

ZOAs weltweiter Einsatz

Bereits seit 1973 setzt die Stiftung ZOA sich für Nothilfe und Wiederaufbau von Menschen ein, die von Konflikten betroffen sind. Länder wie Syrien, Afghanistan oder Südsudan weisen zunehmend fragile staatliche Strukturen auf. Deshalb reagieren sie besonders sensibel auf Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Folgen des Klimawandels wie Dürren oder Überschwemmungen. Unter dem Leitbild “Hilfe, Hoffnung, Wiederaufbau” hat es sich ZOA daher zum Auftrag gemacht, die Bedürftigsten zu unterstützen. Dabei ist es wichtig, auch vor den Ländern nicht Halt zu machen, in denen die Lage zunehmend kompliziert und gefährlich wird.

Insbesondere das aktuelle Krisengebiet des Südsudans zeigt, wie akut die direkte Nothilfe ist und welcher Bedarf an nachhaltiger Friedenserhaltung nach wie vor besteht. Für unsere Projekte vor Ort konnten wir zu Beginn des Monats das ZIVIK-Programm des Instituts für Auslandsbeziehungen als maßgeblichen Förderer gewinnen. Ziel wird es sein, die Versöhnung verfeindeter Stammesgruppen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Gebiet von Pibor, im Zentrum des Südsudan, maßgeblich voranzubringen. Damit hofft auch ZOA darauf, Meilensteile in der Friedenserhaltung zu setzen. Sie werden auch langfristige Auswirkungen das konfliktzerrissene Land haben.

Uganda Flüchtlinge Südsudan
Kürzlich eingetroffene Flüchtlinge aus dem Südsudan

Für uns bei ZOA kennt die Nächstenliebe keine Grenzen: Wir helfen Opfern von Naturkatastrophen und bewaffneten Konflikten auf der ganzen Welt. Das fängt bei der Soforthilfe an, aber wir bleiben auch dann noch, bis die Menschen wieder auf eigenen Beinen stehen.

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ZOA im Südsudan

 

Bildquelle: Die Flagge der Vereinten Nationen vor dem UN-Campus in Bonn. (© AP)