Paulina aus Uganda: „Ich hoffe, dass meine kleine Tochter zur Schule gehen kann!“

Was träumt Paulina aus Uganda für ihre Tochter? „Ich werde sehr hart arbeiten, damit sie, wenn sie größer ist, zur Schule gehen kann. Ich hoffe, sie wird gute Chancen haben und vielleicht Ärztin werden!“

Paulina hofft, dass ihre Tochter eines Tages Ärztin wird. Doch das war nicht immer der Fall: “Das Leben war hart in unserem Dorf Amudat. Wir konnten unseren Lebensunterhalt nicht verdienen. Oft hatten wir nur eine oder zwei Mahlzeiten am Tag. Wir fällten Bäume und verkauften das Holz, aber der Preis, den wir auf dem Markt erzielten, war viel zu niedrig. Außer meiner kleinen Tochter, die Sie auf meinem Arm sehen können, habe ich noch fünf weitere Kinder. Sie konnten nicht zur Schule gehen. Sie mussten oft bei allen möglichen Arbeiten helfen, damit wir ein ausreichendes Einkommen hatten.” Aber das ist nicht das, was sie sich als Mutter für ihre Kinder vorstellte: Sie würde ihre Kinder lieber zur Schule schicken!

 

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Erfolgreiche Landwirtschaft

Zum Glück ist ihr Wunsch in Erfüllung gegangen. Denn die Situation für Paulina und ihre Kinder hat sich verändert. Zusammen mit zwanzig Personen nimmt sie jetzt an einem besonderen landwirtschaftlichen Projekt teil. Sie legten einen Teil ihres Landes und Geld zusammen, um gemeinsam Produkte anzubauen. „Wir haben in einem nahe gelegenen Dorf gesehen, wie erfolgreich ein Bauer dadurch wurde. ZOA beriet ihn und gab ihm eine landwirtschaftliche Ausbildung. Wir wollten das auch versuchen, um unser Leben und das unserer Kinder zu verbessern.“

„Es ist harte Arbeit, aber wir sehen bereits, dass es funktioniert!“

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In die Schule gehen

Paulina und ihre Mitbewohner ernten nun – teilweise im wahrsten Sinne des Wortes – die Früchte dieser Entscheidung. ZOA unterstützt sie durch landwirtschaftliche Schulungen und hilft ihnen, ihre Anbautechniken zu verbessern. So können sie den Ertrag ihrer Ernte steigern. „Es ist harte Arbeit, aber wir sehen bereits, dass es funktioniert. Wir bringen die Produkte vom Land auf den Markt und bekommen einen guten Preis dafür. Unsere Kinder werden zweimal am Tag versorgt und können zur Schule gehen!“

 

In Ländern, in denen Krieg, Hungersnot oder eine Naturkatastrophe alles zerstören, sind Frauen besonders gefährdet. Sie haben oft nichts mehr. Gemeinsam können wir diesen Müttern helfen, so dass sie gut für sich und ihre Kinder sorgen können. Unterstützen Sie uns dabei?

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