Nothilfe gegen die Ausbreitung des Coronavirus bereits angelaufen

Die Welt steht Kopf. Grenzen werden geschlossen, die Bewegungsfreiheit der Menschen ist eingeschränkt, Krankenhäuser sind überfüllt und in vielen Ländern herrscht Unsicherheit. Unsicherheit über einen weiteren Anstieg der Patientenzahlen und Unwissenheit darüber, was im Falle eines starken Anstiegs zu tun ist. Gerade in diesen schwierigen, unsicheren Zeiten will ZOA präsent sein und helfen. Daher ist unsere Nothilfe gegen Corona bereits angelaufen. In den am stärksten gefährdeten Ländern der Welt leisten wir bereits Nothilfe zur Bekämpfung des Coronavirus.

 

Doch was genau machen wir eigentlich?

  • Nahrungsmittelversorgung

Infolge der Corona-Krise steigen die Lebensmittelpreise, weil es schwieriger geworden ist, Produkte zu transportieren. Hinzu kommt, dass kaum noch Produkte importiert werden und es immer schwieriger wird, Produkte zu verkaufen. Dies führt dazu, dass das Einkommen der Familien sinkt und sie nicht mehr in der Lage sind, Lebensmittel für die eigene Familie zu kaufen.

In diesen Fällen hilft ZOA bei dem wichtigsten Grundbedürfnis: der Nahrungsmittelversorgung. Gegenwärtig erhalten Menschen in Flüchtlingslagern im Irak und gefährdete Familien in Sri Lanka die Nahrungsmittel, die sie so dringend benötigen.

  • Zugang zu sauberem Wasser

Sauberes Wasser ist unerlässlich, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Für uns ist es normal, sauberes Wasser aus dem Hahn zu bekommen, doch für viele Menschen ist dies nicht der Fall. Daher richten wir zur Nothilfe gegen Corona in Flüchtlingslagern in Syrien und Myanmar und auch in Uganda Handwaschstationen ein. In Liberia stellen wir Eimer mit Wasser zur Verfügung, damit sich die Menschen die Hände waschen können.

  • Hygiene-Pakete

Regelmäßiges Händewaschen mit Seife und gute persönliche Hygiene sind im Kampf gegen das Coronavirus unerlässlich. Aber auch das ist in einem Flüchtlingslager nicht einfach zu realisieren. Denn die Menschen leben zu vielen in Zelten, die nahe beieinander aufgestellt sind. Oft benutzen Dutzende von Menschen die gleiche Toilette und es gibt keinen Platz, um sich die Hände richtig zu waschen.

Unter diesen Umständen hilft ZOA durch die Verteilung von Hygiene-Kits. Diese Kits enthalten Seife, Waschmittel, Damenbinden und Papiertaschentücher. Dies hilft den Menschen im Irak, in Syrien und Myanmar bereits dabei, für sich und ihre Familien zu sorgen.

  • Informationen über das Coronavirus

In vielen Ländern herrscht bei einem großen Teil der Bevölkerung große Unwissenheit. Viele Menschen haben keinen Zugang zu den richtigen Informationen, und deshalb wissen die Menschen nicht, was das Coronavirus ist und was sie tun können, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. ZOA legt einen starken Fokus auf die Bereitstellung von Informationen für viele Familien, die nur wenig oder keinen Zugang zu verlässlichen Informationen haben.

In Uganda und Äthiopien beispielsweise verteilen ZOA-Teams Informationsmaterial und klären lokale Gemeinschaften, Vertriebene und Flüchtlinge darüber auf, wie sie sich vor dem Coronavirus schützen können. Da die Sprache oft eine große Barriere darstellt, übersetzen wir die Informationen in möglichst vielen Sprachen.

In allen Ländern, in denen ZOA tätig ist, bereiten sich unsere Notfallteams darauf vor, der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. Wir arbeiten bereits intensiv an der Prävention, u.a. mit Handwaschbereichen, Hygiene und Information. Helfen Sie uns?

 

Für uns bei ZOA kennt die Hilfe keine Grenzen: Wir leisten Nothilfe gegen Corona auf der ganzen Welt. Das fängt bei der Soforthilfe an, aber wir bleiben auch dann noch, bis die Menschen wieder auf eigenen Beinen stehen. ZOA ist bereit, in allen Einsatzländern auch weiterhin zu helfen, sollte auch dort ein Corona-Ausbruch erfolgen.

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