Kinder doppelt hart getroffen: Schulunterricht trotz Corona

Deutschland und die Niederlanden kehren langsam zur neuen Normalität zurück und öffnen erste Schulen wieder. Das Leben der Kinder beginnt, sich wieder zu normalisieren. Doch weltweit verschlechtert sich die Situation weiter. In weiten Teilen Afrikas, Asiens und Südamerikas steigt die Zahl der Neuinfektionen durch COVID-19 nach wie vor an. Flüchtlingskinder sind davon doppelt so stark betroffen. Denn auch für sie bleiben die Schulen geschlossen, obwohl viele von ihnen bereits ein Lerndefizit hatten. Lese hier, wie ZOA den Schulunterricht trotz Corona weiterführen kann. 

 

In Uganda gibt es derzeit 15 Millionen Kinder, die wegen des Coronavirus zu Hause bleiben müssen. Sie können nicht zur Schule gehen. Unter ihnen sind 600.000 Flüchtlingskinder. Diese Kinder mussten ihr Zuhause verlassen und oft weite Strecken zurücklegen, um an einen sicheren Ort zu gelangen. Während ihrer Flucht konnten sie nicht zur Schule gehen. Jetzt, da die Schulen geschlossen sind, werden ihre Lernnachteile noch größer. Ein Schulunterricht trotz Corona ist dringend nötig.

Genau wie in Deutschland sind die Schulen in Uganda seit März geschlossen. Aber während wir sie langsam wieder in Betrieb nehmen, hält die Regierung in Uganda sie wahrscheinlich noch für eine Weile geschlossen. Als die Abriegelung angekündigt wurde, trat ZOA in Aktion. Wir halfen bei der Verteilung von Lernpaketen und Radios, damit die Kinder den Unterricht aus der Ferne verfolgen konnten. Obwohl dies gute Alternativen sind, ist es natürlich nie so effektiv wie der persönliche Kontakt mit einem Lehrer oder einer Lehrerin.

Jetzt, da die Situation länger dauert, nimmt der Lernrückstand der Kinder zu. Aus diesem Grund begann ZOA, kleine Lerngruppen zu ermöglichen, insbesondere für Flüchtlingskinder. Die Lerngruppen können nun mit maximal 3 Schülern an einem offenen und sicheren Ort im Flüchtlingslager zusammenkommen. Die Kinder sitzen 2 Meter voneinander entfernt und werden von Lehrern unterrichtet, die normalerweise in den geschlossenen Schulen arbeiten. Ein Elternteil eines der Kinder ist ebenfalls anwesend. Auf diese Weise können sich die Schülerinnen und Schüler auf sichere Art und Weise weiterentwickeln.

Mit Fahrrädern können die Lehrer die Lerngruppen erreichen

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Neben Uganda gibt es viele andere ZOA-Länder, in denen die Schülerinnen und Schüler derzeit beim Lernen im Rückstand sind. In Ländern wie dem Jemen, Syrien und Nigeria sind die Schulen geschlossen, und es fehlt an Ressourcen für den Fernunterricht. Hilfst auch Du ZOA helfen, damit wir Kindern helfen können, die aus ihrer Heimat fliehen mussten?

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ZOA in Uganda

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