Wenn Kinder an der Kälte sterben: Winter in Afghanistan

Das Leid in Afghanistan ist durch die momentane Kälte groß. Den ganzen Winter über sind die Bedingungen für Tausende von Einwohnern miserabel. Um Ihnen eine Vorstellung zu geben: Zur Zeit sind 227.200 Afghanen vor Gewalt oder natürlicher Gewalt in ihrer eigenen Umgebung geflohen und suchen anderswo Zuflucht.

Zuerst ein wenig Hintergrundinformationen über ein Land, das uns eigentlich so unbekannt ist. Afghanistan ist ein Land mit vier Jahreszeiten, genau wie bei uns. Aber das Klima ist von Gebiet zu Gebiet sehr unterschiedlich. Der größte Teil des Landes ist trocken mit heißen Sommern und kalten Wintern. Doch die Temperaturen selbst sind sehr unterschiedlich. So können sie in einigen Teilen des Landes im Sommer bis zu 50 Grad erreichen, in anderen Gebieten fallen sie auf -25 oder sogar noch kälter im Winter.

Viele Menschen, die geflohen sind, suchen in “ruhigeren” Gebieten Zuflucht. Doch das bedeutet nicht, dass die Bedingungen dort besser sind. In Berggebieten können ganze Dörfer aufgrund von schlechtem Wetter und Schneefall bis zu 4 Monate vom Rest der Welt abgeschnitten sein. Das macht es diesen Menschen schwer, für sich selbst zu sorgen, und gleichzeitig ist es für Hilfsorganisationen wie ZOA schwierig, diese Menschen zu erreichen.

In vielen kalten Gegenden des Landes brauchen die Menschen daher schnelle Hilfe. Denn die Familien haben keine Heizung und (oft) keine warmen Decken oder Kleidung.

Genau dort will ZOA sein und den Menschen unter diesen Umständen auf praktische Weise helfen.

Tausende von Flüchtlingen in Afghanistan und im Nahen Osten trotzen dem Winter in zugigen Zelten oder zerstörten Häusern. Können Sie etwas Wärme erübrigen? Gemeinsam sind wir für die Flüchtlinge in der Kälte da.

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