"Ich bin stolz auf die Projekte hier!" - eine Schule in Uganda

Martin Etolu – Programm-Manager in Uganda – zeigt stolz die Schule, die ZOA zusammen mit der Gemeinde in diesem abgelegenen Dorf in Uganda gebaut hat. Fast alle Kinder aus der Region können nun die Schule besuchen. Zuvor hatte niemand eine (gute) Ausbildung erhalten. Daher erzählt Martin gerne über die Schule und andere Projekte in der Gegend.

Warum hat ZOA hier mit dem Bau einer Schule begonnen?

Die Geschichte dahinter ist sehr schön. Diese Gemeinde kam selbstständig zu ZOA, um zu fragen, ob sie Hilfe bei der Realisierung einer Schule für ihre Kinder bekommen könnten. Da dieses Gebiet so abgelegen ist, war es vielen Kindern nicht möglich, eine Ausbildung zu erhalten. Nach vielen Gesprächen beschloss ZOA, dieses Projekt zu starten. Und jetzt sehen Sie sich an, wie weit wir gekommen sind!

Zuvor gab es also überhaupt keine Schule?

Nein, die Menschen in dieser Region waren völlig autark und lebten von dem Vieh, das sie hielten. Doch sie wussten, dass sie ihren Kindern etwas anderes geben wollten, und die Bedeutung einer Schule wurde immer wichtiger. Zuerst ging fast keines der Kinder zur Schule, jetzt fast alle!

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Ist es schwer, eine Schule an einem Ort wie diesem zu leiten?

Das ist nicht immer einfach, nein. Die Initiative zum Bau dieser Schule ging von den Menschen selbst aus, aber die Erkenntnis, dass es wichtig ist, seine Kinder auch regelmäßig zur Schule zu schicken, hat einige Zeit erfordert. Hinzu kommt, dass dieses Gebiet so abgelegen ist, dass es schwierig ist, qualifiziertes Personal zu finden. Viele Lehrer wollen hier nicht leben, und jeden Tag hin- und herzufahren würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Aber gute Lehrer sind nach wie vor unverzichtbar für eine gute Ausbildung, also arbeiten wir ständig daran! Wir haben auch ein Gebäude gebaut, in dem die Lehrer wohnen können, wenn sie wollen. Auf diese Weise wollen wir die Arbeit an dieser Schule attraktiver machen.

 

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Was tut ZOA sonst noch in diesem Gebiet?

Ein weiterer wichtiger Teil unserer Projekte hier ist die Aufklärung über die weibliche Genitalbeschneidung. Leider passiert das hier immer noch. Deshalb wollen wir die Menschen über die gefährlichen Folgen der weiblichen Beschneidung aufklären. Wir tun dies in der Schule, in Kirchen und in Krankenhäusern. Das ist wichtig, weil alle Gruppen der Gesellschaft zusammenarbeiten müssen, um auf diese Weise etwas zu verändern.

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"Ich bin wirklich stolz, ein Teil dieser großartigen Projekte zu sein!"

Was hältst von den Projekten hier?

Sie sind großartig! Wirklich, es macht mich so glücklich zu sehen, wie gut es hier läuft. Ich habe das Gefühl, dass die Menschen wirklich ein Stück Würde zurückbekommen und Kinder eine glänzende Zukunft aufbauen können. Ich bin wirklich stolz darauf, ein Teil davon zu sein.

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Wenn Menschen in abgelegenen Gebieten Hilfe, Hoffnung und Entlastung brauchen, können sie sich auf ZOA verlassen. Durch den Aufbau lokaler Kapazitäten und mit unserer Notfallarbeit wollen wir einen positiven Wandel bewirken: in den Bereichen, in denen wir arbeiten, und in den Menschen, denen wir helfen. Dies tun wir am liebsten Hand in Hand mit Ihnen und unseren treuen Spendern!

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