Ellen Stamhuis - über die Auswirkungen von Corona in Uganda

ZOA arbeitet in vielen Ländern hart daran, das Coronavirus zu stoppen und seine Ausbreitung zu verhindern. Dies ist auch in Uganda der Fall. In diesem Artikel beantwortet Ellen Stamhuis – die Qualitätsmanagerin unseres Projekts in Uganda – eine Reihe von Fragen über die von ZOA geleistete Hilfe.

Kannst Du uns genau sagen, was ZOA gegen das Coronavirus unternimmt?

ZOA führt an zwei Standorten in Uganda ein Projekt durch, das die Verbreitung des Coronavirus verhindern soll. Wir führen Verteilungen von Seife, Kanistern, Wasser und Wasserbehältern durch. Außerdem werden einer Reihe von Kliniken in diesen Regionen Hygienepakete zur Unterstützung der lokalen Behörden zur Verfügung gestellt.

Wie reagieren die Menschen auf die Hilfe, die sie erhalten?

Die lokalen Behörden und die Menschen in den Dörfern sind sehr dankbar für die Unterstützung von ZOA während der Corona-Krise. Neben praktischer Hilfe und der Verteilung von Gütern ist ZOA Teil einer speziellen Arbeitsgruppe COVID-19 in beiden Regionen und kann so direkt auf die größten Bedürfnisse in den beiden Regionen reagieren. Zudem haben wir durch die aktive Reaktion und die Teilnahme von ZOA an den COVID-19-Arbeitsgruppen die Erlaubnis erhielten, in abgelegene Dörfer zu gehen, die früher schwer zu erreichen waren.

Warum brauchen die Menschen dringend Hilfe?

In diesen Regionen ist bisher nichts geschehen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Deshalb mussten wir in kurzer Zeit eine Reihe von Aktivitäten im Bereich der Virusprävention in die Wege leiten. Dazu zählten etwa die Verteilung von zusätzlichen Wassertanks und Seife in Dörfern und Kliniken, die Entwicklung von Informationsmaterial in lokalen Sprachen und Informationen über Radiokanäle. Dadurch konnte ZOA zu Beginn der Krise in diesem Bereich viel tun und nun noch weiter helfen.

Setzt ZOA sein eigenes Personal nicht auf diese Weise einem Risiko aus?

Alle ZOA-Mitarbeiter halten sich gut an die Präventionsbestimmungen des Gesundheitsministeriums. Dazu zählen etwa das Einhalten eines Abstandes und das Waschen der Hände. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass die Risiken für die Beschäftigten so gering wie möglich gehalten werden.

 

Uganda ist bereits seit einigen Jahren ein Projektland von ZOA. Die schwierige Lage aufgrund des Ausbruchs von Corona in Uganda ändert jedoch an unserer Bereitschaft, im Land zu helfen, nichts. In allen Ländern, in denen ZOA arbeitet, stehen Notfallteams für einen möglichen Corona-Ausbruch bereit. Wir arbeiten bereits intensiv an der Prävention, z.B. in Form von Handwaschplätzen, verbesserter Hygiene und sicheren Unterkünften. Wollen auch Sie helfen? Dann leisten Sie einen Beitrag zum Corona-Nothilfefonds.

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ZOA in Uganda

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