ZOA erhält Mittel des EZ-Kleinprojektefonds

In der vergangenen Woche wurde er unterschrieben: Der Vertrag für den EZ-Kleinprojektefonds für gemeinnützige Organisationen. Insgesamt 25.000€ stellen die Schmitz-Stiftungen in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bereit. Damit kann ZOA-Deutschland große Schritte tun, um Frauen in Afghanistan eine Zukunft zu bieten.

Die Mittel werden ein bereits bestehendes Projekt unterstützen. Schon seit 2006 ist ZOA in Afghanistan in der Hilfe für Frauen tätig. Die Förderung wird noch dieses Jahr starten und vermutlich bis zur Mitte des Jahres 2020 laufen.

Afghanistan_Frauenselbsthilfegruppe

"Ein wirtschaftlich starkes Afghanistan braucht starke Frauen."

Frauenselbsthilfegruppen in Scheberghan

Jahrzehntelange Kriege und Gewalttaten haben das afghanische Volk schwer getroffen. Vor allem für Frauen und Mädchen war das Leben unter den Taliban sehr schwierig. Denn sie durften nicht zur Schule oder allein auf die Straße gehen. Inzwischen sind die Taliban vertrieben worden, doch das Leben ist für afghanische Frauen immer noch sehr schwierig.
Oft sind sie Analphabeten, haben keinen Zugang zu Finanzdienstleistungen und für viele ist es schwierig oder unmöglich, ein eigenes Einkommen zu erzielen. Doch das ist nötig, um sich selbst und ihre Familien zu ernähren.

Ein wirtschaftlich starkes Afghanistan braucht starke Frauen. Daher will ZOA sie mit Selbsthilfegruppen unterstützen.
In Scheberghan, einem Distrikt in der Nähe von Kabul, unterstützt ZOA etwa 2.100 Frauen und ihren Familien durch Frauenselbsthilfegruppen. Die insgesamt 130 Frauenselbsthilfegruppen (FSHG) erhalten ein gezieltes Training in kaufmännischer Buchführung und werden in ihrer wirtschaftlichen Eigenständigkeit gefördert. Damit plant ZOA, ihre soziale und wirtschaftliche Lage auf Ebene der Haushalte bzw. Gemeinschaften langfristig zu verbessern. Zudem thematisiert das Projekt das Problem der weitverbreiteten häuslichen Gewalt, stärkt Frauenrechte und den Schutz des Kindeswohls sowie ihren Schulbesuch verbessern. Die Auswirkungen des Projekts betreffen also nicht nur die Frauen selbst, sondern auch ihre Familien sowie die gesamte Gemeinschaft, in der sie leben.

Erfolgreich seit 2006

ZOA startete das Projekt in 2006 mit Eigenmitteln. Was als kleines Projekt mit einer Vision begann, zeigt nun einen deutlich positiven Einfluss auf die gesamte Gemeinschaft. Auch Ehemänner und Entscheidunsträger auf Gemeindeebene kooperieren mit den Gruppen, weil sie positive Wirkungen aus den Initiativen erfahren. Und die Zukunft bleibt hoffnungsvoll:
Dank der Unterstützung des EZ-Fonds der Schmitz Stiftungen können noch weitere Frauenselbsthilfegruppen aufgebaut und unterstützt werden.

Wir sind dankbar für die Unterstützung, die uns die Möglichkeit gibt, noch mehr Frauen und Familien in Scheberghan zu erreichen!

Sein auch Sie Teil dieses Projekts und helfen Sie ZOA, Frauen in Afghanistan zu unterstützen. 

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ZOA in Afghanistan