Drei Länder, die zurzeit dringend Hilfe benötigen

Weltweit sind mehr als 70 Millionen Menschen auf der Flucht. Die Hälfte davon ist jünger als 18. Das heißt, dass weltweit 35 Millionen Kinder auf der Flucht sind! ZOAs Schätzungen zufolge werden mehr als 2,5 Millionen Babys in einer Fluchtsituation geboren. Viele Tausende von ihnen werden nicht einmal älter als fünf. Drei Länder, die diese Zahlen maßgeblich mitprägen, erfordern zurzeit dringend Hilfe. Wir erzählen Ihnen hier, warum dies so ist und was ZOA tut, um diese drei Länder zu unterstützen.

Jemen

Im Jemen haben Bürgerkrieg, Flüchtlinge, drohende Hungersnöte und Krankheitsausbrüche zu der schlimmsten humanitären Krise der Welt geführt. Etwa 75% der Bevölkerung, also 22,2 Millionen Menschen, benötigen akute humanitäre Hilfe.

Vor allem die Lebensmittelversorgung ist ein großes Problem. Ungefähr 67% der Bevölkerung wissen nicht, woher sie ihre Lebensmittel bekommen können, und jeder dritte Jemenit leidet unter Hunger und ernsthaftem Nahrungsmangel. Dies hat vor allen Dingen Auswirkungen auf Kinder: 46% der Kinder im Jemen sind aufgrund von Nahrungsmangel in ihrem Wachstum zurückgeblieben.

ZOA möchte dagegen angehen und ist eine der wenigen verbleibenden Hilfsorganisationen vor Ort im Jemen. Wir konzentrieren uns vor allem darauf, eine verbesserte Lebensmittelversorgung zu erreichen und sauberes Trinkwasser zur Verfügung zu stellen. Auf diese Weise verhindern wir Unterernährung und Krankheiten wie Cholera.

 

Für uns bei ZOA kennt die Nächstenliebe keine Grenzen: Wir helfen Opfern von Naturkatastrophen und bewaffneten Konflikten auf der ganzen Welt. Das fängt bei der Soforthilfe an, doch wir bleiben auch, bis die Menschen wieder auf eigenen Beinen stehen.

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ZOA im Jemen

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Unterernährtes Kind im Jemen.

Südsudan

In den letzten Monaten gab es im Südsudan schwere Überschwemmungen. In den Medien hört man fast nichts darüber, aber mindestens 400.000 Menschen haben dadurch ihr Zuhause verloren. Und das zusätzlich zu der humanitären Krise, die bereits seit Jahren in dem Land besteht.

Die zahlreichen Rebellenkämpfe und die rückläufige Wirtschaft führen dazu, dass sich die humanitäre Situation im Südsudan seit Jahren immer weiter verschlechtert. Viele Menschen leiden unter gesundheitlichen Problemen und ihre Sicherheit und ihr Lebensunterhalt sind bedroht. Die durchschnittliche Lebenserwartung im Südsudan liegt bei nur 58 Jahren. Mehr als vier Millionen Südsudanesen machen sich auf die Flucht, das ist etwa ein Drittel der Bevölkerung.

ZOA bleibt der südsudanesischen Bevölkerung treu und arbeitet in den Bereichen Ernährungssicherheit, Wasser und Abwasser sowie Friedensförderung. Im Moment leisten wir Soforthilfe für die Opfer der Überschwemmungen.

 

Für uns bei ZOA kennt die Nächstenliebe keine Grenzen: Wir helfen Opfern von Naturkatastrophen und bewaffneten Konflikten auf der ganzen Welt. Das fängt bei der Soforthilfe an, doch wir bleiben auch, bis die Menschen wieder auf eigenen Beinen stehen.

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ZOA im Südsudan

Uganda Flüchtlinge Südsudan
Kürzlich eingetroffene Flüchtlinge aus dem Südsudan

Irak

Die Krise im letzten der drei Länder dauerte bereits seit einigen Jahren an. Im Irak sind mehr als 2,4 Millionen Menschen auf der Flucht. Obwohl IS 2017 besiegt wurde, hat die Besetzung immer noch große Auswirkungen auf den Irak. Viele Häuser sind zerstört oder beschädigt und die Menschen haben nur wenige Einkommensquellen. Außerdem gibt es im Irak auch viele syrische Flüchtlinge.

ZOA arbeitet im Irak durch die sogenannten Safe Spaces mit Frauen und Kindern und bietet ihnen Bildung und ein Programm zur Verarbeitung von Traumata. Darüber hinaus stellen wir den Menschen Unterkünfte zur Verfügung und arbeiten in den Bereichen Ernährungssicherheit, berufliche Bildung, Schulbildung und Friedensaufbau.

 

Für uns bei ZOA kennt die Nächstenliebe keine Grenzen: Wir helfen Opfern von Naturkatastrophen und bewaffneten Konflikten auf der ganzen Welt. Das fängt bei der Soforthilfe an, doch wir bleiben auch, bis die Menschen wieder auf eigenen Beinen stehen.

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ZOA im Irak

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Wintereinbruch im Irak.