ZOA-Deutschland nimmt am Bonner Salon Teil

„Welt in Bewegung – Auftrag in Bewegung – Theologie in Bewegung“, unter diesem Dachthema fand vergangene Woche der Bonner Salon statt. Organisiert von PIRON Global Development und der Micha-Initiative Deutschland richtet sich der Bonner Salon an GeschäftsführerInnen und Führungskräfte von christlichen Nichtregierungsorganisationen und Werken mit Tätigkeiten im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit. Sein Ziel ist es, christliche Entwicklungs-NRO in ihrem besonderen Charakter zu stärken und inspirierende Impulse zu geben. Dirk Gerlach nahm als Geschäftsführer von ZOA-Deutschland an dem 2-tägigen Treffen teil.

Neben der Möglichkeit der Vernetzung der Teilnehmer von verschiedenen Entwicklungs- und Nothilfeorganisationen, standen drei aktuelle Themen auf der Agenda. Anhand persönlicher Geschichten stellte Dr. Ahmed Zanya Bugre (Special Representative of the African Union for Migration) im ersten Forum dar, für welche Trends und fundamentale Veränderungen wir als Einzelne sowie als Organisationen zunächst die Augen öffnen müssen. Er ist maltesischer Staatsbürger, stammt aber ursprünglich aus Ghana. Das Thema Migration ist daher seit vielen Jahren sein Herzensanliegen.

Anschließend gaben Dr. Andreas Förster (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) und Rolf Zwick (Vorstandsvorsitzender Micha Deutschland) Einblick in aktuelle Mega-Trends, wie Digitalisierung und interkulturelle Kommunikation, und ihre Auswirkungen auf die Organisationen sowie unsere möglichen Auswirkungen auf sie.

In einem dritten Themenblock rundete Julia Garschagen (Zacharias Institut für Wissenschaft, Kultur und Glaube) die Konferenz mit einem Impuls über die Berufung, Salz und Licht zu sein ab.

BonnerSalon-1

Story-Sharing im Netzwerk

Zusätzlich bestand zwischen den Themenblöcken in diesem Jahr besonders viel Raum zum Austausch. So wuden Best Practices, Erfahrungswerte und Story-Sharing unter den Teilnehmenden geteilt. Für ZOA, als Organisation erst seit 2017 im deutschen Raum tätig, war dies ein gutes Forum, um sich mit anderen christlichen Organisationen zu vernetzen und gemeinsame Intiativen zu besprechen.

Die Teilnahme am Bonner Salon ist nur auf persönliche Einladung möglich. Zu den ausgewählten Teilnehmern gehören GeschäftsführerInnen und Führungskräfte von christlichen Nichtregierungsorganisationen und Werken mit Tätigkeiten im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit. ZOA-Deutschland freut sich, Teil dieses Netzwerks zu sein.

Wenn Menschen in abgelegenen Gebieten Hilfe, Hoffnung und Entlastung brauchen, können sie sich auf ZOA verlassen. Durch den Aufbau lokaler Kapazitäten und mit unserer Notfallarbeit wollen wir einen positiven Wandel bewirken: in den Bereichen, in denen wir arbeiten, und in den Menschen, denen wir helfen. Dies tun wir am liebsten Hand in Hand mit Ihnen und mit unseren treuen Spendern!

Helfen auch Sie mit?
Ja, ich möchte die Arbeit von ZOA unterstützen!