Afghanistan leidet unter schlimmster Dürre seit Jahren

Im April rief ZOA den Notstand für Familien in Nordafghanistan aus. Der Bedarf war hoch: Zehntausende Menschen litten unter schwerer Wasserknappheit. Inzwischen hat die Aussaat begonnen und die Dürre dauert noch immer an. Afghanistan steckt in der schlimmsten Trockenheit seit Jahren.

Die Dürre ist eine Katastrophe für die Menschen in Afghanistan, da zwei Drittel der Bevölkerung von Landwirtschaft und Viehzucht abhängig sind. Deshalb konzentriert sich ZOA sowohl auf kurz- als auch auf langfristige Lösungen. Deshalb werden nicht nur Wasser, Saatgut und Futter verteilt, sondern nach Möglichkeit auch Bewässerungssysteme gebaut und afghanische Bauern ausgebildet.

Insbesondere in der von der Trockenheit hart getroffenen Region ist die Ausbildung von Landwirten von großer Bedeutung. In einem zwölfwöchigen Kurs vermitteln wir diesen Bauern, wie sie Unkraut so effektiv wie möglich bekämpfen können. Dann erhalten sie achtzehn Wochen Coaching auf ihrem eigenen Hof, um das Wissen richtig anzuwenden.

Afghanistan_Afghanistan Joint Response
Wassertank für Vertriebene in Afghanistan. Täglich werden die Vertriebenen mit 12.000 Liter Wasser versorgt.

Wassertank für Vertriebene in Afghanistan. Täglich werden die Vertriebenen mit 12.000 Liter Wasser versorgt.

 

Für uns bei ZOA kennt die Nächstenliebe keine Grenzen: Wir helfen Opfern von Naturkatastrophen und bewaffneten Konflikten auf der ganzen Welt. Das fängt bei der Soforthilfe an, aber wir bleiben auch dann noch, bis die Menschen wieder auf eigenen Beinen stehen.

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