Kambodscha

Programmzeitraum: 1992 – 2012

Programmzeitraum: 1992 – 2012

ZOA startete in Kambodscha im Jahr 1992. Auslöser war die große Zahl von Vertriebenen und rückkehrenden Flüchtlingen, ausgelöst durch den Bürgerkrieg in den 1970er, 80er und 90er Jahren. Zuvor hatte ZOA bereits mit kambodschanischen Flüchtlingen in Thailand zusammengearbeitet. Als diese Menschen begannen, in ihr zerbrochenes Land zurückzukehren, begleitete ZOA sie, um sie beim Wiederaufbau ihres Lebens zu unterstützen.

ZOA arbeitete in der abgelegenen nördlichen Provinz Oddar Meanchey. Diese Provinz zog zurückkehrende Flüchtlinge und viele andere an, die auf der Suche nach einer Unterkunft waren. Dies führte zu einem explosionsartigen Bevölkerungswachstum, obwohl die Grundversorgung unzureichend war und der soziale Zusammenhalt fehlte. Das ZOA-Programm konzentrierte sich auf die Verbesserung der Landwirtschaft, den Ausbau der Kapazitäten und die Verringerung des Katastrophenrisikos. Besonderes Augenmerk wurde auf die Einbeziehung gefährdeter Gruppen wie alleinerziehende Mütter und Behinderte gelegt.

ZOA beschloss, Kambodscha im Jahr 2012 zu verlassen. Grund war, dass die unterstützten Menschen einen sicheren Zugang zu Grundversorgung, Integration sowie Frieden und Stabilität hatten. ZOA übergab alle Aktivitäten an lokale Partner.

Das Programm wurde von EuropeAid und ZOA Niederlande (ZOA Business Ambassadors, Notfallfonds und private Geber) finanziert.

 

Eine Übersicht der laufenden Hilfsprogramme von ZOA finden Sie unter der Dossier Übersicht.