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Förderung für den Sudan: Landwirt beackert ein Feld

ZOA Deutschland erhält Förderung für den Sudan

Seit 2004 ist ZOA bereits im Land tätig. Jetzt hat ZOA Deutschland erstmals eine Förderung für den Sudan über 1.5 Millionen Euro durch die GIZ erhalten. Von Juli 2021 bis September 2022 können wir Landwirte dabei unterstützen, die Ernährung für sich und ihre Gemeinden nachhaltig zu sichern.

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Nachhaltige Lösungen

Landwirtschaft gegen den Klimawandel

Das Ziel des Projektes im Sudan ist es, den Ertrag und das Einkommen der Landwirte sowie für die umliegenden Gemeinden und Städte zu steigern. Dazu wird ZOA Lösungen bereitstellen, die den Landwirten helfen, ihre Landwirtschaft an den Markt anzupassen. ZOA schult die Menschen in nachhaltigen Anbautechniken und auch hinsichtlich der Veränderungen durch die Klimaerwärmung:

  • Neue Techniken für Landwirte zur Steigerung der Produktion
  • Neue Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem Land und in der Stadt
  • Höheres Einkommen für Landwirte
  • Nachaltige Lösungen zu Problemen durch Klimaschwankungen

Den Bedarf hatte das ZOA-Team bereits im Vorfeld durch umfassende Studien analysiert. Insgesamt wird ZOA Deutschland 1900 Landwirte aus Flüchtlingsfamilien und Gastgemeinden in vier Orten unterstützen. Das Projekt erstreckt sich über die Bundesstaaten Gedaref und Kassala und wird bis Ende September 2022 andauern.

Gezielte Schulungen

Um eine nachhaltige Veränderung für die Menschen im Sudan zu ermöglichen, legt ZOA großen Wert auf die Weitergabe von Wissen. Daher führen wir umfassende Schulungen durch. Neben landwirtschaftlichen Praktiken schulen wir die Landwirte in folgenden Fachbereichen:

  • Betriebsführung
  • Organisationsmanagement
  • Buchhaltung
  • Kommunikation
  • Dokumentation
  • Umgang mit Behörden und Interessenvertretungen

Zudem unterstützen wir die Landwirte bei der Vernetzung mit Verbänden und Entscheidungsträgern auf lokaler und staatlicher Ebene.

Starke Projekte durch Partnerschaften und Netzwerke

ZOA ist eine der wenigen Organisationen, die seit 2010 in Gedaref, Sudan präsent sind. Das Team vor Ort besteht aus 17 Vollzeitmitarbeitenden, darunter Mitarbeitende für Ernährungssicherheit, WASH, Management natürlicher Ressourcen, Notfallmaßnahmen sowie weitere Experten und Hilfskräfte. ZOA hat enge Beziehungen zu den Ministerien und Behörden, zahlreichen Bauernverbänden sowie NRO im ganzen Bundesstaat. Diese Netzwerke ermöglichen uns einen schnellen Zugang zu Informationen und auch entlegenen Gebiete. In den letzten sechs Jahren hat ZOA fast 4 Millionen Euro in Infrastrukturanlagen wie Dämme, Sanddämme, Hafirs, solarbetriebene Wasserhöfe und Handpumpen investiert.

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Gemeinsam arbeiten

Geber und Partner

Unser Projekt im Sudan wird durchgeführt mit dem Auftrag der Regierung der Bundesrepublik Deutschland, kofinanziert durch die GIZ und EU.

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Für uns bei ZOA kennt die Nächstenliebe keine Grenzen: Wir helfen Opfern von Naturkatastrophen und bewaffneten Konflikten auf der ganzen Welt. Das fängt bei der Soforthilfe an, aber wir bleiben auch dann noch, bis die Menschen wieder auf eigenen Beinen stehen.

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