Myanmar

Warum Myanmar?

Myanmar besaß bis 2010 eine grausame Diktatur. Ethnische Minderheiten wurden unterdrückt und Millionen von Menschen flohen aus dem Land. ZOA arbeitet in dem Land seit 2008, dem Jahr, indem ein schwerer Wirbelsturm das Land heimsuchte. Seitdem arbeiten wir an der Nothilfe und dem Wiederaufbau. Sowohl in den von Naturkatastrophen betroffenen Regionen als auch in den Regionen, in denen rückkehrende Flüchtlinge versuchen, einen Neuanfang zu wagen.

Provinzen und Zielgruppen

  • Südost-Myanmar
  • Rakhine State
  • Konfliktbetroffene Binnenvertriebene
  • Aufnehmende Gemeinden
  • Konfliktbetroffene Rückkehrer
  • Food security & Livelihoods
  • WASH

Was wir in Myanmar tun

Myanmar hat einen der längsten Bürgerkriege der Welt erlebt. Im Jahr 2016 konnte ZOA 1.600 vom Konflikt betroffene Familien (rund 7.000 Menschen) im Südosten Myanmars beim Wiederaufbau ihrer Gemeinschaften und Lebensgrundlagen unterstützen. Dorfälteste und lokale Organisationen wurden geschult, um Aktivitäten zur Gemeindeentwicklung zu planen und durchzuführen. Durch sie wird die Unterstützung eine noch größere Gruppe von Empfängern erreichen.

Im Jahr 2017 konnte ZOA die Zahl der direkten Begünstigten im Südosten Myanmars auf ca. 25.000 Menschen erweitern, dank eines großen Zuschusses von LIFT, einem Multi-Geber-Treuhandfonds. Im Bundesstaat Rakhine unterstützte ZOA über 41.518 konfliktbelastete Binnenvertriebene mit Lebensmitteln und Bargeld für die Arbeit an der kommunalen Infrastruktur. Darüber hinaus wurden 6.574 vom Konflikt betroffene Menschen in Lagern und Umsiedlungsdörfern durch saubere Wasserversorgung, Sanitärinfrastruktur und Hygieneaufklärung unterstützt. Darüber hinaus wurden als Reaktion auf den Zyklon Komen 1.442 vom Hochwasser betroffene Familien mit landwirtschaftlichen Betriebsmitteln unterstützt, da die meisten ihrer Felder und Bestände zerstört wurden.

Sozialer Zusammenhalt im Staat Rakhine

Im Staat Nordrakhine organisierte ZOA ein Cash-for-Work-Programm, bei dem Teiche repariert wurden, um sauberes Wasser für die von Überschwemmungen betroffenen Dörfer bereitzustellen. Neben dem Einkommen von 261 Werktätigen in der Lean-Saison haben 6.263 vom Konflikt betroffene Dorfbewohner nun einen besseren Zugang zu Bewässerungswasser für den Pflanzenbau.

Notfallhilfe

Bei Bedarf leistet CDN/ZOA Soforthilfe. Wir haben auf die Überschwemmungen im Juli 2018 reagiert und in neun muslimischen und rachischen Dörfern, die von den Überschwemmungen in der Gemeinde Kyauktaw betroffen waren, Soforthilfe geleistet.