Liberia

Warum Liberia?

Von 1989 bis 2003 tobte in Liberia ein brutaler Bürgerkrieg. Seit 2003 helfen wir bei der Wiederherstellung der Wasserversorgung und der lokalen Wirtschaft. Im Jahr 2014 wurde Liberia von der Ebola-Epidemie heimgesucht. Wir schufen eine Nothilfe und verhinderten die weitere Ausbreitung der Krankheit. Jetzt, da Liberia frei von Ebola ist, informieren wir die Menschen über die Bedeutung der Hygiene und engagieren uns weiterhin für den Wiederaufbau dieses traumatisierten Landes.

Programmgebiete in Liberia

  • Westliberia

Zielgruppen

Von Konflikten und Ebola betroffene Gemeinden, insbesondere:

  • Kleinbauern und Haushalte, die sich von einer Ebola-Epidemie erholen;
  • Ländliche und städtische Schulen sowie Gemeinden ohne sauberes Wasser;
  • Dicht besiedelte Slums in Monrovia und in ländlichen Gebieten;
  • Arbeitslose Jugendliche in ländlichen und städtischen Gebieten.
  • Existenz und Ernährung
  • WASH
  • Friedensförderung

Liberia - An der Seite gefährdeter Gemeinden

Ich habe gelernt, zu vergeben.”

— (Teilnehmer aus einer Sozialtherapiegruppe)

Liberia ist nach wie vor ein fragiler Staat, in dem die Gesellschaft nach ethnischen Merkmalen, Glauben, politischer Zugehörigkeit, Generationen und Geschlechtern geteilt ist. Obwohl es einige Fortschritte gegeben hat, leben die meisten Liberianer weiterhin in extremer Armut.

Unterstützung der Ärmsten

Daher arbeitete ZOA im Jahr 2017 mit Menschen in einigen der am stärksten gefährdeten Gemeinden. Unsere Erfahrung zeigt, dass das Wachstum in der Landwirtschaft das Leben der Ärmsten am meisten verbessert. Deshalb beginnt ZOAs Ansatz mit der intensiven Schulung der Projektbeteiligten und daran anschließendem Coaching und Mentoring. Das bedeutet, dass die Bauern Jahr um Jahr Gewinne erwirtschaften und dies nachhaltig. Unsere richtungsweisende Arbeit, die Maniok-Bauern hilft, mehr zu verkaufen und neue Maniokprodukte herzustellen, kam 2017 zu einem sehr positiven Ende. Zudem wurde der Erfolg der Methode von der Europäischen Union anerkannt, sodass ZOA nun ein ähnliches Projekt mit EU-Mitteln startet. Damit werden 3.000 weitere Bauern bei der Produktion, der Verarbeitung und dem Verkauf von Maniok, Wegerich, Ananas, Hülsenfrüchten und Moringa unterstützt. Darüberhinaus arbeitet ZOA in diesem Projekt direkt mit Kleinbauern, Kleinunternehmen und der Regierung von Liberia zusammen. Zusätzlich wird es durch die Gründung von Dorfsparkassen- und Kreditvereinen ergänzt.

Unterstützt von Aqua for All und UNICEF war das WASH-Programm von ZOA im Jahr 2017 aktiver denn je. Denn insgesamt 47 Bohrungen brachten sauberes Wasser für städtische und ländliche Gemeinden. Zudem wurde es von Schulungen zu Hygiene, Sanitärverhalten und der Wartung der Handpumpen begleitet.

Auch ZOAs Friedensprojekt in den Slums von West Point und Kakata hatte mit seiner Methode der gemeindebasierten Soziotherapie großen Erfolg. Denn das Projekt half den Teilnehmern, sich miteinander zu versöhnen und Friedensstifter für ihre eigenen Gemeinden zu werden. Vielen von ihnen hatten während des Krieges schreckliche Traumata und Verluste erlitten. Der Erfolg des Projekts wurde auch von den Besuchern der schwedischen Regierung anerkannt. Sie finanzieren nun eine Erweiterung des Programms auf acht Standorte in fünf Landkreisen für über 12.000 Teilnehmer.

 

Finanziert durch

Europäische Kommission, SIDA, Welthungerhilfe, YEP, Aqua for All, Turing Foundation, Vreugdenhil/Hoogwegt, Stichting ZOA, ZOA Business Ambassadors.

Zusammenarbeit mit

National Cassava Sector Coordinating Committee (NCSCC), SHIFSD, YMCA.