Angola

Programmzeitraum: 1999 – 2007

Programmzeitraum: 1999 – 2007

Im Jahr 1999 startete ZOA ein Hilfsprogramm in Angola. Dabei konzentrierten wir uns auf eine große Anzahl von Binnenvertriebenen, die sich in und um Lubango versammelte. Denn sie versuchten dem Krieg zu entkommen, der seit 1998 wieder aufflammte. Hauptsächlich unterstützte ZOA die hier lebenden Vertriebenen. Als im Jahr 2002 der Frieden wiederhergestellt wurde, kehrten viele Menschen in ihre Heimat zurück. Daraufhin unterstützte ZOA  rund 260.000 Menschen in der Provinz Huila, Südangola, bei ihrer Rückkehr durch die Bereitstellung der Grundversorgung.

Programmschwerpunkte

ZOA leistete Unterstützung beim Bau von Schulen und Gesundheitszentren, Trinkwasserstellen, Lebensmittelsicherheit (Verteilung von Saatgut, Werkzeugen, Tieraufstockung). Darüber hinaus bauten wir Kapazitäten für lokale Partnerorganisationen auf. Zusätzlich zielten weitere Programme auf die Organisation der Gemeinschaft ab, etwa durch die Wahl und Ausbildung von Komitees zur Dorfverwaltung.

ZOA nahm sich zum Ziel, Gruppen von Rückkehrern, Bewohnern und demobilisierten Soldaten in starke Gemeinschaften zu verwandeln. Zudem organisierten wir die Beteiligung der Gemeinschaft an der weiteren zukünftigen Entwicklung des Landes.

Doch gemäß unserem Mandat beschloss ZOA, die Durchführung von Projekten im Jahr 2007 einzustellen. Dabei übertrugen wir die Aktivitäten auf die angolanische Partnerorganisation ADESPOV.

Auch eine Vielzahl von Gebern unterstützte das ZOA-Programm. Darunter zählten die niederländische Botschaft in Angola, BuZa, EuropeAid, FAO und TearFund UK, ECHO, Trócaire, World Food Programme (WFP), ZOA Niederlande und Probizz.

 

Eine Übersicht der laufenden Hilfsprogramme von ZOA finden Sie unter der Dossier Übersicht.